Ein jugendlicher „Fahranfänger“ wurde beim ersten Motorradfahren schwer verletzt, da er die Schwierigkeit unterschätzt hatte.
Tuttlingen: 17-jähriger „Fahranfänger“ schwer verletzt

Spaichingen (ost)
Vermutlich, weil er die Schwierigkeit des Motorradfahrens unterschätzt hat, ist ein jugendlicher „Fahranfänger“ am Donnerstagmorgen mit dem Zweirad seines Mitschülers schwer gestürzt.
Der 17-Jährige nutzte die Schulpause, um im Bereich der Alleenstraße erste Fahrversuche mit einem Moped zu unternehmen. Da er jedoch das erste Mal auf einem Motorrad saß, stieß er mit der korrekten Verwendung von Gas und Kupplung schnell an seine Grenzen. Beim Anfahrversuch machte das Leichtkraftrad einen sogenannten „Wheelie“ und warf den 17-Jährigen nach hinten ab. Beim Versuch, das laufende Motorrad wieder vom Boden aufzuheben, beschleunigte dieses unbeabsichtigt und zog den „Fahranfänger“ mit. Letztlich endete die Fahrt in einem Maschendrahtzaun.
Der Jugendliche zog sich bei dem Unfall schwere Verletzungen zu. Am Motorrad entstand lediglich leichter Sachschaden. Die erforderliche Fahrerlaubnis besaß der 17-Jährige nicht.
Die Polizei in Spaichingen machte dem „Fahranfänger“ sowie seinem 17-jährigen Mitschüler und Besitzer des Motorrads im Anschluss klar, dass sie bei derartigen Fahrversuchen keinen Spaß versteht. Beide müssen sich nun strafrechtlich verantworten. Es wurden Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis bzw. Ermächtigen zum Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306.644 Verkehrsunfälle. Davon waren 33.630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden gab es 10.355 Mal, was einem Anteil von 3,38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.733 Fällen verzeichnet, was 0,57% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 260.926, was einen Anteil von 85,09% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 25.663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.562 (4,42%) und auf Autobahnen 3.369 (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6.139 Schwerverletzte und 36.086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








