Ein unbekannter Täter überfiel ein Geschäft in Waldshut. Die Polizei sucht Zeugen und bittet um Hinweise.
Überfall auf Geschäft am Bahnhof Waldshut-Tiengen

Freiburg (ost)
Am Freitag, den 02.10.2026, ereignete sich gegen 18:45 Uhr ein Raubüberfall auf ein Geschäft in der Eisenbahnstraße am Bahnhof in Waldshut. Nach bisherigen Informationen betrat ein bisher unbekannter männlicher Täter das Geschäft und forderte unter Vorhalt einer nicht näher beschriebenen Schusswaffe Bargeld. Die Angestellte weigerte sich, das Geld herauszugeben, woraufhin der Verdächtige in eine unbekannte Richtung floh.
Trotz einer sofortigen groß angelegten Fahndung im Stadtgebiet von Waldshut konnte der Täter nicht gefunden werden. Er wurde als etwa 20 bis 30 Jahre alt beschrieben, zwischen 170-180 cm groß und dunkel gekleidet. Außerdem trug er bei der Tat ein Basecap und hatte eine Umhängetasche dabei.
Die Kriminalpolizei in Waldshut-Tiengen hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die verdächtige Aktivitäten rund um den Bahnhof in Waldshut beobachtet haben, sich zu melden. Anwohner werden gebeten, ihre privaten Überwachungskameras zu überprüfen und verdächtige Personen oder Fahrzeuge der Polizei zu melden.
Das Kriminalkommissariat in Waldshut-Tiengen ist während der üblichen Bürozeiten unter der Telefonnummer 07741 8316 0 erreichbar. Der Kriminaldauerdienst in Freiburg nimmt rund um die Uhr Hinweise unter der Telefonnummer 0761 882 2880 entgegen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in der Region Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 auf 312 im gleichen Zeitraum. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 381 auf 402, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








