Ein 43-jähriger Mann wurde von zwei unbekannten Tätern überfallen. Die Kriminalpolizei sucht dringend nach Zeugen für den Vorfall.
Überfall in Karlsruhe, Polizei sucht Zeugen

Karlsruhe (ost)
Am Montagmittag wurde ein 43-Jähriger in der Südstadt anscheinend Opfer eines Raubdeliktes. Die Kriminalpolizei Karlsruhe hat die Untersuchungen aufgenommen und sucht nach Zeugen.
Nach aktuellen Ermittlungen lief der 43-jährige Mann gegen 14:00 Uhr auf der Rüppurrer Straße und zählte anscheinend sein mitgeführtes Bargeld. Zwischen der Werder- und der Schützenstraße näherten sich ihm zwei unbekannte Männer von der gegenüberliegenden Straßenseite und blockierten seinen Weg. Einer der Täter hielt drohend ein Messer in der Hand und forderte die Herausgabe des Geldes, das der Geschädigte noch in der Hand hielt. Daraufhin riss der Haupttäter sofort mehrere Geldscheine an sich und beide Männer gingen schnell auf der Rüppurrer Straße in Richtung Stuttgarter Straße davon. Der zweite Täter soll die Raubhandlung mit seinem Körper verdeckt haben, blieb aber ansonsten passiv.
Die bisherigen Fahndungsmaßnahmen der Polizei haben keine Hinweise auf die Täter ergeben. Der Geschädigte des Raubdeliktes hat nach aktuellen Erkenntnissen keine Verletzungen erlitten.
Den Angaben des Geschädigten zufolge waren die beiden dunkelhäutigen Räuber etwa 22 bis 23 Jahre alt und hatten eine schlanke Statur bei einer geschätzten Körpergröße von 170 bis 175 Zentimetern. Beide wurden mit lockigen Haaren und einem Vollbart beschrieben. Zur Tatzeit trugen die Unbekannten offenbar Basecaps, sogenannte Windrunner-Jacken und schwarze Sneakers.
Zeugen, die Informationen zu den Unbekannten oder der Tat haben, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0721 666 – 5555 in Verbindung zu setzen.
Ralf Eisenlohr, Pressestelle
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 auf 312. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 auf 402, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren, nämlich 363. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








