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Überlingen: Hoher Vermögensschaden durch Betrug in Meckenbeuren

Eine 61-jährige Frau wurde über ein Jahr lang von Betrügern getäuscht, die angebliche Gewinne von bis zu 300.000 Euro versprachen. Der finanzielle Schaden beläuft sich auf schätzungsweise 70.000 bis 80.000 Euro.

Foto: Depositphotos

Bodenseekreis (ost)

Meckenbeuren

Hoher finanzieller Schaden durch angebliches Gewinnversprechen

Über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr fiel eine 61-jährige Frau auf Betrüger herein. Seit Mai 2025 erhielt die Frau per E-Mail von Unbekannten angebliche Gewinne von bis zu 300.000 Euro angeboten. Um die vermeintlichen Gewinne zu erhalten, wurden wiederholt Gutscheinkarten im Wert von 50 bis 100 Euro gefordert, sowie die Übermittlung der Gutscheincodes. Die Frau kam mehrmals den Forderungen nach, bis sie den Betrug bemerkte und die Polizei informierte. Der finanzielle Schaden wird auf etwa 70.000 bis 80.000 Euro geschätzt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und warnt: Seriöse Anbieter verlangen niemals den Kauf von Gutscheinkarten oder Vorabgebühren, um angebliche Gewinne auszuzahlen. Weitere Informationen sind unter www.polizei-beratung.de verfügbar.

Friedrichshafen

Zusammenstoß zweier Busse am Hafenbahnhof

Ein Verkehrsunfall zwischen zwei Bussen am Samstagabend am Hafenbahnhof führte zu einem Sachschaden von rund 19.000 Euro. Ein 48-jähriger Busfahrer versuchte gegen 19.15 Uhr in der Nähe der Unterführung zum Zeppelin Museum zu wenden. Beim Manövrieren kollidierte das Heck seines Busses mit einem dort geparkten Bus. Durch den Zusammenstoß zerbrach eine Scheibe am stehenden Bus und der rechte Außenspiegel wurde beschädigt. Bei dem Unfall wurde niemand verletzt.

Friedrichshafen

Betrunken und ohne gültige Fahrerlaubnis gestürzt – Helfer ebenfalls strafbar

Ein 24-jähriger Mann stürzte am Samstagabend gegen 21.30 Uhr mit einem Kleinkraftrad auf dem Radweg in der Nähe des Wertstoffhofs. Er war betrunken, hatte keinen Führerschein und das Moped war nicht zugelassen. Bei dem Sturz erlitt er leichte Verletzungen. Bevor die Polizei eintraf, kontaktierte der Verletzte einen 23-jährigen Bekannten. Dieser entfernte das Fahrzeug von der Unfallstelle und versteckte es auf einem benachbarten Grundstück. Die Ermittler identifizierten den Helfer jedoch schnell und stellten das Moped sicher. Der 24-Jährige musste im Krankenhaus eine Blutprobe abgeben. Gegen ihn wird nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ermittelt. Auch der 23-Jährige wird wegen versuchter Strafvereitelung angezeigt, da er das Kleinkraftrad vor der Polizei versteckt hat.

Überlingen

Verkehrskontrollen gegen Poser- und Tuningszene

Das Polizeirevier Überlingen führte zusammen mit der Verkehrspolizei gezielte Verkehrskontrollen gegen Lärmbelästigung und Tuningverstöße durch. Von Sonntagabend bis Montagmorgen wurden mehrere Fahrzeuge im Stadtgebiet überprüft. Die Ergebnisse der Kontrollen: Sechs Verstöße wegen unnötigen Lärms wurden geahndet, in drei Fällen wurde das Erlöschen der Betriebserlaubnis festgestellt und drei Mängelberichte wurden ausgestellt. Zudem wurde ein Autofahrer unter Alkoholeinfluss erwischt und ein Fahrer ohne Fahrerlaubnis wurde angehalten. Die Fahrer müssen mit entsprechenden Anzeigen rechnen.

Überlingen

Auseinandersetzung vor Gaststätte

Vor einer Gaststätte in der Münsterstraße kam es in der Nacht zum Samstag um 1.45 Uhr zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung. Ein 22-jähriger Mann gab einem 29-jährigen Mann nach einem kurzen Wortwechsel unerwartet einen Kopfstoß. Als ein 24-jähriger eingreifen wollte, wurde er vom Angreifer gegen Stühle gestoßen. Dabei erlitt der 24-Jährige eine Kopfverletzung, die im Krankenhaus behandelt werden musste. Ein 23-jähriger Begleiter des 22-Jährigen beteiligte sich ebenfalls an der Auseinandersetzung. Beide Männer standen deutlich unter Alkoholeinfluss und werden nun wegen gefährlicher Körperverletzung untersucht.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon entfallen 33630 Unfälle auf Personenschäden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 10355 Fälle aus, was 3.38% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 1733, was 0.57% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 260926, was 85.09% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 369, Schwerverletzte 6139 und Leichtverletzte 36086.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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