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Überlingen: Schiffsunfall Konstanzer Hafen

Am Freitagmorgen kollidierte ein Katamaran mit der Hafenmauer. Zwölf Personen wurden verletzt, Ursache noch unklar.

Bild: Feuerwehr Konstanz
Foto: Presseportal.de

Konstanz (ost)

Am Morgen des 14.08.2026 wurde die Feuerwehr Konstanz um 08:53 Uhr über einen Schiffsunfall im Konstanzer Hafen informiert. Ein Passagierkatamaran kollidierte frontal mit der Außenmole des Konstanzer Hafens. Ersten Informationen zufolge wurden zwölf Personen an Bord verletzt.

Die Ölwehr der Feuerwehr Konstanz, die Hauptwache und die Abteilung Altstadt wurden alarmiert. Die DLRG Konstanz wurde ebenfalls zur Einsatzstelle geschickt. Aufgrund der unklaren Lage und der Anzahl der Verletzten wurden im weiteren Verlauf des Einsatzes zusätzliche Kräfte und Mittel angefordert.

Aufgrund des aktuellen Wasserstands war es nicht möglich, mit den DLRG-Booten direkt zum havarierten Katamaran zu gelangen. Mehrzweckboote der Feuerwehr unterstützten bei der Rettung der Betroffenen. Die zwölf Verletzten wurden sowohl per Boot als auch entlang der Mole zu den Rettungsdiensten transportiert.

Die Feuerwehren Friedrichshafen und Überlingen wurden zur Unterstützung mit ihren Feuerlöschbooten und Mehrzweckbooten angefordert. Aufgrund der speziellen Situation und des umfangreichen ehrenamtlichen Einsatzes rief der Kreisbrandmeister den sogenannten Außergewöhnlichen Einsatzzustand aus.

Nach dem Unfall blieb der Katamaran stabil vor der Hafenmauer liegen. Es wurde kein Wassereinbruch festgestellt und keine Betriebsstoffe traten aus, sodass zu keinem Zeitpunkt eine Umweltgefährdung durch Gewässerverschmutzung bestand.

Die Verletzten wurden von Feuerwehr und Rettungsdienst versorgt. Ein Rettungshubschrauber war ebenfalls im Einsatz. Neben den Feuerwehren aus Konstanz, Friedrichshafen und Überlingen waren auch Kräfte der DLRG, des Rettungsdienstes, der Notfallseelsorge sowie der Wasserschutzpolizei und der Landespolizei vor Ort. Die Einsatzmaßnahmen wurden in enger Zusammenarbeit der beteiligten Organisationen durchgeführt.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Die genaue Ursache für die Kollision ist derzeit noch unbekannt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon entfallen 33630 Unfälle auf Personenschäden, was 10.97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 10355 Fälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 1733, was 0.57% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 260926 Fälle, was 85.09% entspricht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 369, Schwerverletzte 6139 und Leichtverletzte 36086.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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