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Überlingen: Tödlicher Unfall an Bahnübergang

Ein vierjähriges Kind wurde von einem Zug erfasst und erlag später im Krankenhaus seinen Verletzungen. Die Polizei sucht nach weiteren Zeugen des Unfallhergangs.

Foto: Depositphotos

Sipplingen/Bodenseekreis (ost)

Ein tragischer Verkehrsunfall ereignete sich an einem Bahnübergang in der Ortsmitte von Sipplingen am Samstagabend, bei dem ein vierjähriges Kind ums Leben kam. Laut den bisherigen polizeilichen Untersuchungen fuhr das kleine Mädchen kurz vor 19.30 Uhr mit einem Laufrad trotz geschlossener Halbschranken über den Bahnübergang an der Seestraße und wurde von einem herannahenden Regionalexpress, der von Überlingen in Richtung Radolfzell unterwegs war, trotz einer Gefahrenbremsung erfasst. Das Kind erlitt lebensbedrohliche Verletzungen und wurde nach der Erstversorgung durch den Notarzt mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Leider erlag es in der Nacht seinen schweren Verletzungen. Neben der örtlichen Feuerwehr, dem Rettungsdienst und einem Notfallmanager der Deutschen Bahn waren auch Betreuungskräfte des Sanitätsdienstes und der Psychosozialen Notfallversorgung vor Ort, um sich um Angehörige, Zeugen und die etwa 65 Zugpassagiere zu kümmern. Nach aktuellem Stand wurde niemand der Insassen körperlich verletzt. Die Verkehrspolizei Ravensburg hat die Ermittlungen zur Klärung des genauen Unfallhergangs aufgenommen. Mögliche Zeugen, die den Unfall beobachtet haben und noch nicht befragt wurden, werden gebeten, sich unter Tel. 0751/803-0 zu melden. Die Bundespolizei war ebenfalls am Unfallort und unterstützte die Ermittlungen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon endeten 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden betrafen 10355 Fälle, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85.09% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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