Ein Anhänger löste sich und verursachte 11.000 Euro Schaden an zwei parkenden Autos.
Überlingen: Unfall mit Anhänger verursacht hohen Sachschaden

Bodenseekreis (ost)
Friedrichshafen
Ein Anhänger verursachte Sachschaden
Ein ungewöhnlicher Unfall ereignete sich am Samstagnachmittag auf einem Supermarkt-Parkplatz in der Äußeren Ailinger Straße, bei dem ein Sachschaden von über 11.000 Euro entstand. Ein 47-jähriger Fahrer eines Transporters fuhr gegen 17 Uhr auf den Parkplatz eines Supermarktes, als sich plötzlich sein Anhänger vom Zugfahrzeug löste. Der Anhänger rollte am Transporter vorbei und prallte in zwei parkende Autos, an denen erheblicher Sachschaden entstand. Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass der Anhänger nicht versichert war. Die Weiterfahrt wurde untersagt und die Kennzeichen sichergestellt. Gegen den Fahrer wird nun wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz und der nicht ordnungsgemäßen Sicherung des Anhängers ermittelt.
Friedrichshafen
Betrunken, berauscht und ohne Fahrerlaubnis am Steuer
Ein 51-jähriger Volvo-Fahrer muss sich wegen mehrerer Delikte verantworten, nachdem ihn eine Streife am Samstagnachmittag in der Paulinenstraße kontrolliert hat. Die Beamten wurden auf den Mann aufmerksam, da er auffällig langsam fuhr. Bei der Überprüfung stellten die Polizisten starken Alkoholgeruch fest. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa 1,7 Promille. Zudem roch es im Wagen nach Marihuana, was eine genauere Untersuchung des Fahrers zur Folge hatte. Dabei wurde eine kleine Menge Amphetamin gefunden. Ein Drogentest in der Klinik bestätigte den Drogeneinfluss des 51-Jährigen. Es stellte sich heraus, dass ihm die Fahrerlaubnis entzogen worden war, weshalb die Beamten seinen ausländischen Führerschein beschlagnahmten. Nach einer Blutentnahme im Krankenhaus musste der 51-Jährige zu Fuß weitergehen.
Überlingen
Vermisste Seniorin leblos gefunden
Die Suche nach einer vermissten 92-jährigen Seniorin endete am Montagmorgen tragisch. Die Frau, die in einem örtlichen Alten- und Pflegeheim lebte, wurde am Sonntagabend gegen 18 Uhr als vermisst gemeldet. Aufgrund der Möglichkeit einer hilflosen Lage startete die Polizei sofort umfangreiche Suchmaßnahmen, bei denen auch ein Polizeihubschrauber und ein Personenspürhund eingesetzt wurden. Nach einem Zeugenhinweis am Montagmorgen wurde die Seniorin leblos aufgefunden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu den genauen Todesumständen aufgenommen, jedoch gibt es derzeit keine Hinweise auf Fremdeinwirkung.
Überlingen
Zwei Verletzte und hoher Schaden nach Unfall
Ein Vorfahrtsfehler führte am Freitagnachmittag auf der K 7771 zu zwei leicht verletzten Personen und einem Sachschaden von etwa 30.000 Euro. Ein 77-jähriger BMW-Fahrer bog gegen 16 Uhr von der Römerstraße nach rechts auf die Kreisstraße ab, ohne auf den vorfahrtsberechtigten BMW eines 41-Jährigen zu achten. Der 41-Jährige versuchte auszuweichen, geriet auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit dem Seat eines 59-Jährigen, der sich auf dem Linksabbiegestreifen befand. Der 41-Jährige und eine 60-jährige Beifahrerin im Seat wurden leicht verletzt. Zwei der Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden, da sie schwer beschädigt waren. Während der Unfallaufnahme war die K 7771 kurzzeitig voll gesperrt.
Markdorf
Unbekannter flutet Wohnhaus – Zeugen gesucht
Das Polizeirevier Überlingen ermittelt wegen Sachbeschädigung, nachdem ein unbekannter Täter zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen ein Wohngebäude in der Bussenstraße unter Wasser gesetzt hat. Der Täter richtete einen Gartenschlauch gezielt auf die Hauseingangstür, wodurch Wasser in mehrere Räume und den Keller eindrang und einen Schaden von etwa 20.000 Euro verursachte. Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter Tel. 07551/804-0 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40.049 Fälle erfasst, während es 2023 nur noch 37.873 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36.787 auf 34.877. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 32.420 auf 30.714 zurück, wobei 2023 26.963 männliche Verdächtige und 3.751 weibliche Verdächtige verzeichnet wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg jedoch von 10.727 auf 11.419. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306644 Verkehrsunfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 260926, was 85.09% entspricht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen wurden 3369 Unfälle verzeichnet (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








