Ein Auto kollidierte mit einem Radfahrer in Biberach. Der Radfahrer wurde verletzt, die Polizei ermittelt den Unfallhergang.
Ulm: Auto kollidiert mit Radfahrer

Ulm (ost)
Der Vorfall ereignete sich kurz vor 8 Uhr in der Astiallee. Eine 48-jährige Frau war in Richtung Valenceallee unterwegs und bog mit ihrem Dacia nach rechts in die Schlierenbachstraße ab. Auf dem Radweg in der Astiallee fuhr ein 36-jähriger Mann mit seinem Trekkingrad. Der Radfahrer war auf dem markierten Radweg in gleicher Richtung unterwegs und kollidierte mit seinem Pedelec mit der Seite des Dacia. Ein Zeuge berichtete der Polizei, dass der Radfahrer von der Motorhaube auf die Straße stürzte. Der Dacia stieß noch leicht gegen einen verkehrsbedingt wartenden Hyundai einer 40-jährigen Frau. Dieser kam aus der Schlierenbachstraße. Der Rettungsdienst war vor Ort und brachte den Radfahrer mit leichten Verletzungen in eine Klinik. Die Autofahrerinnen blieben unverletzt. Die Polizei Biberach untersucht nun den genauen Unfallhergang. Der Schaden an den Autos wird auf etwa 3.000 Euro und am Fahrrad auf ca. 50 Euro geschätzt. Die Dacia-Fahrerin erhält nun eine Anzeige.
Das Fahrrad ist ein beliebtes Fortbewegungsmittel, um von A nach B zu kommen. Sicherheit spielt eine wichtige Rolle für viele Menschen, wenn es darum geht, sich fürs Radfahren zu entscheiden oder gerne Fahrrad zu fahren, da Radfahrer im Straßenverkehr gegenüber Autos körperlich unterlegen sind. Daher ist es besonders wichtig, für Radfahrer vorausschauend zu fahren und stets andere Verkehrsteilnehmer im Blick zu haben. Es gibt verschiedene Bereiche im Straßenverkehr, in denen Radfahrer geschützt unterwegs sind:
Ein Radweg ist entweder durch einen Bordstein von der Fahrbahn getrennt oder hat eine andere Höhe als die Straße. Außerhalb von Ortschaften dürfen auch Mofas die Radwege nutzen. Radfahrer auf dem Radweg müssen sich an die Rechtsfahrregel halten. Das bedeutet, dass der Weg genutzt werden muss, der in die gleiche Richtung wie der danebenliegende Fahrstreifen führt.
Ein weiterer spezieller Bereich für Radfahrer ist der Radfahrstreifen. Er ist nicht baulich getrennt, sondern durch eine durchgezogene breite weiße Linie von der Fahrbahn abgegrenzt. An einer Ampel müssen Radfahrer die Verkehrszeichen für den Autoverkehr beachten, es sei denn, es wurde eine separate Fahrradampel installiert. Wenn Radweg oder Radfahrstreifen vorhanden und entsprechend gekennzeichnet sind, müssen Radfahrer diese nutzen. Andernfalls droht ein Bußgeld.
Ein Fahrradschutzstreifen ist ein Teil der Fahrbahn und wird nur durch eine gestrichelte Linie markiert. Dieser Schutzstreifen ist ein Bestandteil der Fahrbahn. Es ist äußerste Vorsicht geboten, da auch Autos den Schutzstreifen bei Bedarf und ohne Gefährdung für Radfahrer befahren dürfen. Das Halten oder Parken von Autos ist jedoch dort nicht erlaubt. Da der Streifen zur Fahrbahn gehört, müssen Radfahrer die gleichen Verkehrszeichen beachten wie Autofahrer.
Um besser sichtbar zu sein, empfiehlt die Polizei allen Radlern, auffällige, reflektierende Kleidung zu tragen. Ein passender Helm kann schwere Verletzungen verhindern. Weitere Tipps und Hinweise zum sicheren Radfahren finden Sie unter www.gib-acht-im-verkehr.de.
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Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon entfallen 33630 Unfälle auf Personenschäden, was 10.97% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 10355 Unfälle aus, was 3.38% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machen 1733 Unfälle aus, was 0.57% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 260926, was 85.09% aller Unfälle ausmacht. In der Ortslage innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 369, Schwerverletzte 6139 und Leichtverletzte 36086.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








