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Ulm: Autofahrerin vom Sekundenschlaf übermannt

Eine 47-Jährige geriet in den Gegenverkehr und verursachte eine Vollsperrung nach einem Unfall in Ulm-Donautal. Der entgegenkommende Hyundai-Fahrer wurde leicht verletzt.

Foto: Depositphotos

Ulm (ost)

Um ca. 9.15 Uhr fuhr die 47-jährige Frau auf der B311 von Erbach in Richtung Ulm. In der Erbacher Straße im Donautal überfiel sie wahrscheinlich ein kurzer Schlaf. Die Kontrolle über ihren Audi SUV verlor die Frau. Sie kam auf die Gegenfahrbahn. Ein 73-jähriger Hyundai-Fahrer konnte nicht ausweichen und die Autos stießen zusammen. Die vermutliche Unfallverursacherin wurde schwer verletzt, der ältere Fahrer erlitt glücklicherweise nur leichte Verletzungen. Beide wurden von Rettungsdiensten in Kliniken gebracht. Der Schaden an den nicht mehr fahrbereiten Autos wird auf etwa 25.000 Euro geschätzt. Die Bundesstraße blieb bis kurz vor 11 Uhr voll gesperrt. Der Verkehr wurde über Grimmelfingen und die Abzweigung Ulm-Kuhbergring umgeleitet.

Die Polizei weist darauf hin: Der Fahrer muss gemäß der Straßenverkehrsordnung jederzeit körperlich fit sein. Müdigkeit kann zu Sekundenschlaf führen. Dadurch können Unfälle mit schwerwiegenden Folgen für Fahrer und andere Verkehrsteilnehmer drohen. Daher drohen den Verursachern auch hohe Geldstrafen. Die Polizei empfiehlt daher, vor Fahrtantritt ausreichend zu schlafen, regelmäßig Pausen einzulegen oder Parkplätze für kurze Bewegungspausen zu nutzen, um den Kreislauf in Schwung zu halten.

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Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306.644 Verkehrsunfälle. Davon entfallen 33.630 Unfälle auf Personenschaden, was 10,97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 10.355 Fälle aus, was 3,38% entspricht. 1.733 Unfälle ereigneten sich unter dem Einfluss berauschender Mittel, was 0,57% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 260.926 Fälle, was 85,09% entspricht. Innerorts gab es 25.663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3.369 Unfälle (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6.139 Schwerverletzte und 36.086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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