Ein Mann wurde in Ulm-Söflingen zweimal wegen unsittlichem Verhalten festgenommen. Er manipulierte sein Glied vor einer Spaziergängerin und zeigte sich erneut unsittlich an einem Fußweg.
Ulm: Exhibitionist festgenommen

Ulm (ost)
Eine unangenehme Entdeckung wurde von einer Spaziergängerin gegen 7.30 Uhr in Söflingen gemacht. Die 47-jährige Frau war mit ihrem Hund in der Nähe des Klosterhofs unterwegs. Dort traf sie auf einen Mann, der sein Geschlechtsteil manipulierte, während seine Hose heruntergelassen war. Der Mann suchte mehrmals Blickkontakt zur 47-Jährigen. Kurz darauf flüchtete der Mann in die Meinlohstraße. Eine Suche nach dem Mann blieb erfolglos. Kurz vor 11 Uhr zeigte sich der mutmaßlich gleiche Täter erneut unsittlich am Fußweg entlang der Blau. Zeugen informierten die Polizei über den Exhibitionisten. Eine Streife schaffte es kurz darauf, den Verdächtigen festzunehmen. Er stand offenbar unter dem Einfluss von Drogen und hatte auch eine geringe Menge mutmaßliches Amphetamin bei sich. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf einer Wache wurde der Verdächtige wieder freigelassen. Der 44-Jährige wird nun wegen des Verdachts auf exhibitionistische Handlungen und illegalen Drogenbesitz angezeigt.
++++0592877
Thomas Hagel, Polizeipräsidium Ulm, Tel. 0731/188-1111
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen rückläufigen Trend. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 36787 auf 34877 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 32420 auf 30714, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen (28389) weiterhin höher war als die der weiblichen Verdächtigen (4031). Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10727 auf 11419. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die meisten Drogenfälle in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt








