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Ulm: Feuerwehrübung im Gewerbegebiet Leintel

Die Freiwilligen Feuerwehren übten die Bekämpfung von Großbränden, legten Wasserleitungen und testeten neue Einsatzkonzepte. Über 100 Einsatzkräfte waren beteiligt.

Bereitstellungsraum in der Heinrich-Otto-Straße, Kräfte der FF Hochdorf mit Mehrzweckfahrzeug, Gerätewagen Logistik, und Hilfeleistungslöschfahrzeug. Warten auf den Abruf zur Einrichtung einer Löschwasserleitung aus der Fils und Transport des Wassers unter der Bundestraße 10 und der Bahnlinie Stuttgart - Ulm hindurch. / C: Andreas Nitsch - LK Esslingen
Foto: Presseportal.de

Esslingen (ost)

Die Freiwilligen Feuerwehren aus Reichenbach an der Fils, Hochdorf, Lichtenwald, Baltmannsweiler, sowie die Freiwilligen Feuerwehren aus Plochingen und Esslingen am Neckar haben gemeinsam geübt, um Großbrände in den Gewerbegebieten entlang der Ulmer Straße und im Gewerbegebiet Leintel zu bekämpfen. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf der Wasserversorgung. Hierfür wurde eine Wasserleitung von der Fils bis zur angenommenen Schadenstelle verlegt. Um 09:40 Uhr begann die Übung mit einem Brandalarm für die Feuerwehren aus Reichenbach an der Fils. Nach der Erkundung vor Ort wurde mit der Brandbekämpfung begonnen. Wasser wurde aus der Zisterne eines Gewerbebetriebs entnommen. Zusätzliche Einheiten aus Plochingen und Baltmannsweiler wurden angefordert, um bei der Brandbekämpfung im Gebäude und über eine Drehleiter zu unterstützen. Das DRK Baltmannsweiler kümmerte sich um die Betreuung und Versorgung von vier geretteten Personen. Vor Ort waren sie mit einem Rettungswagen und einem Gerätewagen Sanität des Bevölkerungsschutzes.

In einem weiteren Szenario wurden Kräfte aus Hochdorf, Lichtenwald und eine Wasserkomponente aus Esslingen angefordert, um eine Schlauchleitung von der Fils zur Einsatzstelle zu legen. Die Freiwillige Feuerwehr Hochdorf richtete eine Wasserentnahmestelle auf der Nordseite der Fils ein und pumpte das Wasser durch eine Rohrleitung unter der B10 und der Eisenbahnstrecke bis zum Entnahmeschacht an der Ulmer Straße. Diese Übung wird seit Jahren gemeinsam von den Einsatzkräften aus Hochdorf und Reichenbach durchgeführt, um im Ernstfall schnell und professionell Wasser ins Ortsgebiet zu fördern. Die Gemeinde Reichenbach verfügt über zwei solcher Löschwasserleitungen, die die B10 und die Bahnlinie Stuttgart – Ulm unterqueren. Die Freiwillige Feuerwehr Esslingen Abteilung Hegensberg baute eine ca. 800 Meter lange doppelte Schlauchleitung auf, die sie an die Einsatzkräfte aus Lichtenwald übergab, um einen Löschwasserbehälter mit 8000 Liter Inhalt als Puffer zu füllen. Über diesen Behälter wurden weitere Löschfahrzeuge und Löschrohre versorgt. Die Einsatzleitung, die von Mario Dagott, dem Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Reichenbach an der Fils, übernommen wurde, erhielt Unterstützung von der Führungsgruppe aus Reichenbach und der Führungsunterstützung aus Plochingen. Erstmals war auch die neu aufgestellte Drohnengruppe aus Lichtenwald im Einsatz, die mit ihrer speziell für Feuerwehreinsätze ausgerüsteten Drohne wichtige Bilder von allen Einsatzabschnitten direkt an die Einsatzleitung lieferte. Zum ersten Mal kam auch das Hygienekonzept der Freiwilligen Feuerwehr Reichenbach zum Einsatz. Dieses Konzept sieht vor, Materialien, Uniformen und Geräte bereitzuhalten, um gesundheitsschädliche Belastungen der Einsatzkräfte nach dem Brandeinsatz zu vermeiden.

In der abschließenden Besprechung äußerten sich neben Kommandant Dagott auch Bürgermeister Bernhard Richter aus Reichenbach zufrieden mit dem Ergebnis. Die Erkenntnisse aus den Übungsteilen zur Wasserversorgung über lange Strecken, zum abgestimmten Kommunikationskonzept, zur Führungsunterstützung und zur Zusammenarbeit im Gemeindeverwaltungsverband waren positiv. Abschließend bedankte sich Mario Dagott bei Marcel Berger, dem Betriebsstättenleiter der Firma Remondis, dass die Übung auf dem Gelände stattfinden konnte und für die Versorgung der Einsatzkräfte. An der Übung nahmen etwa 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr und DRK teil.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306.644 Verkehrsunfälle. Davon waren 33.630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10.355 Fälle aus, was 3,38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.733 Fällen registriert, was 0,57% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260.926, was 85,09% entspricht. Innerorts gab es 25.663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3.369 Unfälle (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6.139 Schwerverletzte und 36.086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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