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Ulm: Geisterfahrer in Heidenheim gestoppt

Ein betrunkener 31-Jähriger fuhr falsch auf der B19 und wurde von der Polizei gestoppt. Alkohol am Steuer gefährdet die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer.

Foto: Depositphotos

Ulm (ost)

Um etwa 23.45 Uhr befanden sich die Beamten in der Nördlinger Straße. Ein Opel kam ihnen auf der baulich mittig getrennten B19 entgegen. Das Fahrzeug war offenbar kurz zuvor von der Seewiesenbrücke abgebogen, so die Polizei. Der Wagen überholte zunächst den Streifenwagen in Richtung B466. Nach einer kurzen Verfolgung konnte das Auto in der Nürnberger Straße gestoppt und der Fahrer überprüft werden. Der 31-Jährige war stark betrunken und musste eine Blutprobe abgeben. Der aus Lettland stammende Mann gab an, sich seit ein paar Wochen in Deutschland aufzuhalten und seinen Führerschein wohl zu Hause vergessen zu haben. Ob er überhaupt im Besitz eines Führerscheins ist, muss die Polizei noch herausfinden. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen wurden keine anderen Verkehrsteilnehmer gefährdet. Der 31-Jährige wird nun angezeigt.

Wer unter Alkoholeinfluss fährt, gefährdet sich und andere. Alkohol beeinträchtigt die Wahrnehmung, führt zu falschen Geschwindigkeits- und Entfernungseinschätzungen, verengt das Sichtfeld, beeinträchtigt Reaktion und Koordination und enthemmt. Diese Kombination ist gefährlich. Daher empfiehlt die Polizei, Alkoholkonsum und das Fahren konsequent zu trennen. Damit alle sicher ans Ziel kommen.

++++0335559

Bernd Kurz, Tel. 0731/188-1111

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon sind 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 10355 Fälle aus, was 3.38% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 1733 Fällen (0.57%) vertreten. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 260926 Fälle (85.09%). In der Ortslage innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 369, Schwerverletzte sind 6139 und Leichtverletzte belaufen sich auf 36086.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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