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Ulm: Nicht mehr fahrtauglich

Ein Lkw-Fahrer mit Alkohol am Steuer auf der A8 gemeldet, Polizei warnt vor Gefahren von betrunkenem Fahren

Foto: Depositphotos

Ulm (ost)

Ein bisschen nach 19 Uhr sah ein Augenzeuge auf der A8 in Richtung Stuttgart. Zwischen den Anschlussstellen Mühlhausen und Aichelberg, bei km 160, bemerkte er einen Lastwagen. Dieser fuhr in auffälligen Schlangenlinien. Der Zeuge reagierte richtig und informierte sofort die Polizei. Eine Polizeistreife war in der Nähe und konnte den Lastwagen kurz darauf noch fahrend auf der A8 finden. Der Lastwagen wurde am Rastplatz Urweltfunde herausgeführt und der Fahrer genauer überprüft. Ein 47-Jähriger saß am Steuer. Er roch nach Alkohol. Ein durchgeführter Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht. Der Mann hatte zu viel getrunken, er war nicht mehr in der Lage, den Lastwagen sicher zu fahren. Der Test ergab einen Wert von knapp zwei Promille. Der Mann musste auf der Polizeiwache eine Blutprobe abgeben. Sein Führerschein wurde eingezogen. Den Lastwagen musste er stehen lassen, der Chef des Unternehmens kümmerte sich um einen Ersatzfahrer. Der 47-Jährige wird nun angezeigt.

Die Polizei warnt: Wer betrunken fährt, gefährdet sich selbst und andere. Denn Alkohol beeinträchtigt die Wahrnehmung, führt zu einer falschen Einschätzung von Geschwindigkeiten und Entfernungen, verengt das Sichtfeld, beeinträchtigt Reaktion und Koordination und enthemmt. Diese Kombination ist gefährlich. Daher empfiehlt die Polizei, Alkoholkonsum und Fahren konsequent zu trennen. Damit alle sicher ankommen. Die Polizei lobt das Verhalten des aufmerksamen Zeugen. „Hinschauen, helfen, melden“ sind die drei Schlüsselwörter, mit denen die Polizei dazu ermutigt, Verantwortung zu übernehmen. Deshalb bittet die Polizei Zeugen, sich zu melden.

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Quelle: Presseportal

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