Die Polizei stoppte einen bekifften E-Scooter-Fahrer in Laupheim, der bereits mehrfach wegen Drogenfahrten aufgefallen war.
Ulm: Polizei beendet Drogenfahrt

Ulm (ost)
Um 22:45 Uhr überprüfte eine Streife des Polizeireviers Laupheim einen 18-Jährigen in der Biberacher Straße. Der junge Fahrer auf dem E-Scooter wurde einer routinemäßigen Überprüfung unterzogen. Die Polizisten bemerkten Anzeichen einer möglichen Drogenbeeinflussung. Der 18-Jährige gab spontan zu, vor zwei Tagen einen Joint geraucht zu haben. Ein Arzt entnahm dem Fahrer Blut. Dies war nicht das erste Mal. In den vergangenen Wochen war der junge Mann bereits zweimal wegen Fahrens unter Drogeneinfluss aufgefallen und angezeigt worden. Die Polizeistreife untersagte ihm die Weiterfahrt für die nächsten 24 Stunden. Den Roller musste er nach Hause schieben. Neben einer Anzeige wird die Polizei auch die Führerscheinstelle informieren. Diese prüft weitere Maßnahmen gegen den 18-Jährigen.
Information der Polizei:
Wir werden die Verkehrssicherheit schützen. Dazu werden wir unsere polizeilichen Verkehrskontrollen zur Bekämpfung von Drogenfahrten verstärken und festgestellte Verstöße konsequent verfolgen. Das Fahren unter Drogeneinfluss bleibt weiterhin verboten, also Finger weg vom Steuer oder Lenker.
++++0738850(TH)
Bernd Kurz, Tel. 0731/188-1111
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 Fälle waren. Die meisten Verdächtigen waren männlich, wobei die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen ebenfalls hoch war. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt








