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Ulm: Polizei mahnt zur Mäßigung in der Maiennacht

Die Polizei warnt vor Straftaten und Alkoholmissbrauch in der Nacht zum 1. Mai. Eltern sollen mit ihren Kindern über erlaubtes Verhalten sprechen, um böse Überraschungen zu vermeiden.

Foto: unsplash

Ulm (ost)

Traditionell gehen Kinder und Jugendliche in der Nacht zum 1. Mai los, um Streiche zu spielen. Ein Scherz verletzt niemanden. Daher sind gut überlegte und originelle Mai-Scherze auch in Ordnung, sagt die Polizei. Aber was einst originell und witzig war, scheint heute vielen zu langweilig zu sein. Stattdessen werden die Scherze zu Straftaten und der Alkoholmissbrauch nimmt zu. Deshalb warnt die Polizei: Die Nacht zum 1. Mai ist kein „Ausnahmetag“. Schon gar nicht einer, an dem die Polizei ein Auge zudrückt. Vielmehr wird die Polizei verstärkt präsent sein. Der Jugendschutz und die Verkehrssicherheit werden die Schwerpunkte der Streifen sein.

Um unangenehme Überraschungen zu vermeiden, appelliert die Polizei daher an die Eltern und Erziehungsberechtigten: Sprechen Sie mit Ihren Kindern darüber, was erlaubt ist und was nicht. Zeigen Sie die Konsequenzen falschen Verhaltens auf, sensibilisieren Sie hinsichtlich der Gesetze und deren Sinn und vor allem darauf, was gefährlich ist. Die Polizei hofft, dass in der kommenden Mainacht vor allem Vernunft herrscht, keine Schäden zu beklagen sind und die eine oder andere gute Idee – im Rahmen des Erlaubten – zur Ermunterung aller beiträgt. Denn es ist durchaus erlaubt, andere zum Lachen zu bringen. Aber ein guter Spaß ist es nur, wenn alle lachen können, sagt die Polizei.

Die Polizei wünscht allen einen guten Start in den Mai ohne böses Erwachen am Folgetag.

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Bernd Kurz, Tel. 0731/188-1111

Quelle: Presseportal

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