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Ulm: Polizei zieht positive Bilanz vom Biberacher Schützenfest 2026

Die Anzahl der registrierten Straftaten ist im Vergleich zum Vorjahr um sieben gesunken, jedoch gab es einen Anstieg bei Angriffen auf Polizeibeamte.

Foto: unsplash

Ulm (ost)

Wie in den vorherigen Jahren zog das Biberacher Schützenfest vom 17. bis 26. Juli wieder Tausende von Menschen nach Biberach. Die Polizei war gut vorbereitet auf die Besucher und die damit verbundenen Herausforderungen. Das Sicherheits- und Präsenzkonzept wurde gemeinsam mit dem Veranstalter, der Stadt Biberach und den Partnern der anderen Blaulichtorganisationen im Voraus abgestimmt, um sicherzustellen, dass die Besucher größtenteils ein friedliches Schützenfest erleben konnten. In diesem Jahr wurde erstmals die Mobile Wache eingesetzt. Darüber hinaus überprüften zivile Beamte mehrere hundert Personen hinsichtlich des Jugendschutzes.

Die Gesamtbilanz der Polizei ist positiv: An allen Einsatztagen wurden insgesamt einundvierzig Straftaten registriert, was sieben weniger sind als im Vorjahr. Darunter fielen unter anderem fünfzehn Körperverletzungsdelikte, drei Diebstähle und sechs Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. Leider gab es einen Anstieg bei den Angriffen auf Polizeibeamte. Insgesamt kam es zu drei Straftaten zum Nachteil von Einsatzkräften, bei denen insgesamt drei Polizeibeamte verletzt wurden, unter anderem durch den Wurf eines Glases gegen den Kopf.

++++ (JC)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36787 auf 34877. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 32420 auf 30714 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen mit 26963 höher war als die der weiblichen Verdächtigen mit 3751. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10727 auf 11419. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 40.049 37.873
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36.787 34.877
Anzahl der Verdächtigen 32.420 30.714
Anzahl der männlichen Verdächtigen 28.389 26.963
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4.031 3.751
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 10.727 11.419

Quelle: Bundeskriminalamt

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