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Ulm: Polizeikontrolle in Heidenheim

Die Polizei ertappte zahlreiche Fahrzeuglenker unter Drogeneinfluss. Kontrollstelle mit 50 Beamten, 171 Fahrzeugen und 208 Personen eingerichtet.

Foto: Depositphotos

Ulm (ost)

Die Polizei hatte eine große Kontrollstelle in der Nördlinger Straße eingerichtet. Zwischen 13 und 19 Uhr wurden insgesamt 171 Fahrzeuge und 208 Personen von rund 50 Beamten, darunter auch Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Einsatz, kontrolliert. Das THW stellte die Logistik für die Kontrollstelle bereit.

Insgesamt 24 Autofahrer wurden unter dem Einfluss von Drogen erwischt. Sie mussten ihre Autos stehen lassen, da ihre Fahrt beendet war. Alle erwartet nun eine Anzeige wegen des Fahrens unter Drogeneinfluss. Die Polizei wird auch die Führerscheinstellen informieren, um weitere Maßnahmen gegen die Fahrer zu prüfen. Bei zwei Kontrollen wurden geringe Mengen Kokain und Amphetamin gefunden und beschlagnahmt.

Ein Fahrer hatte einen Alkoholwert von über zwei Promille. Auch er musste sich einer Blutentnahme durch einen Arzt vor Ort an der Kontrollstelle unterziehen.

Zusätzlich wurden zwei Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Insgesamt wurde 27 Personen die Weiterfahrt untersagt.

Die intensiven Kontrollen sind Teil der polizeilichen Strategie, um die Anzahl der Drogenunfälle zu reduzieren. Die Polizei zieht bei den Kontrollen weiterhin viele berauschte Fahrer aus dem Verkehr, was die Notwendigkeit der Kontrollen zeigt, die auch in Zukunft fortgesetzt werden.

++++1866162 (BK)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40.049 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 37.873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 36.787 auf 34.877 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 32.420 im Jahr 2022 auf 30.714 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73.917 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 40.049 37.873
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36.787 34.877
Anzahl der Verdächtigen 32.420 30.714
Anzahl der männlichen Verdächtigen 28.389 26.963
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4.031 3.751
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 10.727 11.419

Quelle: Bundeskriminalamt

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