Die Polizei kontrollierte E-Scooter im Stadtgebiet und stellte Verstöße fest. Ein Fahrer erwartet Anzeigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Trunkenheitsfahrt.
Ulm: Polizeikontrollen von E-Scootern in Heidenheim

Ulm (ost)
Die Polizei in Ulm hat das Ziel, schwere Verkehrsunfälle zu verhindern, Unfallfolgen zu minimieren und die Sicherheitsbedürfnisse der Bevölkerung im Straßenverkehr zu berücksichtigen. Die gezielte Überwachung des motorisierten Zweiradverkehrs und die konsequente Bekämpfung der Hauptunfallursachen bei schweren Verkehrsunfällen mit motorisierten Zweirädern haben oberste Priorität im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Ulm.
Aufgrund der Feststellung und Erkenntnisse über zunehmende erhebliche technische Veränderungen im Bereich der leistbaren Höchstgeschwindigkeit von E-Scootern (eKf) wurden zwischen 10 und 17 Uhr in der Innenstadt Personen auf E-Scootern kontrolliert. Während dieser Kontrollen fanden auch verkehrserzieherische Gespräche statt.
Während der mehrstündigen Kontrolle wurden von insgesamt 68 kontrollierten Fahrzeugen 52 eKf genauer überprüft. Das führte zu folgendem Ergebnis:
Bei einem Fahrzeug war die Betriebserlaubnis erloschen, da offensichtlich die Software des E-Scooters manipuliert worden war. Dadurch erreichte das Fahrzeug eine deutlich höhere Geschwindigkeit und wird rechtlich als Kraftfahrzeug eingestuft. Der 44-jährige Fahrer erwartet nun eine Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie eine weitere Anzeige wegen des Verdachts der Trunkenheitsfahrt, da er unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen stand.
Sechs der E-Scooter-Fahrer standen unter Drogeneinfluss, was durch einen Drogenschnelltest im Urin nachgewiesen wurde.
Zusätzlich wurden drei Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz festgestellt, weshalb die Polizei entsprechende Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren einleitete.
Zwölf eKf wurden von der Polizei sichergestellt.
Auch zukünftig wird die Polizei E-Scooter und Elektrokleinstfahrzeuge im Stadtgebiet und in der Nähe von Schulen im Auge behalten und entsprechende Kontrollen durchführen.
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Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40.049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37.873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging von 36.787 auf 34.877 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 32.420 auf 30.714, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 28.389 auf 26.963 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 4.031 auf 3.751 abnahm. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10.727 auf 11.419. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Drogenfälle in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon endeten 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden betrafen 10355 Fälle (3.38%). Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert (0.57%). Die meisten Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle mit 260926 Fällen (85.09%). Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








