Eine Zivilstreife der Polizei stoppte einen Fahrer auf der B30 bei Maselheim, der zu schnell unterwegs war und unter Drogeneinfluss stand.
Ulm: Raser auf B30 gestoppt

Ulm (ost)
Um etwa 11 Uhr war eine Zivilstreife des Verkehrsdienstes Laupheim auf der B30 unterwegs, um zu kontrollieren. Die Polizisten fuhren in Richtung Biberach, als sie einen VW Crafter bemerkten, der deutlich zu schnell fuhr. Daher gaben die Verkehrsspezialisten dem Fahrer klare Anhaltezeichen und schalteten das Blaulicht ein, um ihn dazu zu bringen, die B30 an der nächsten Ausfahrt zu verlassen. Der Fahrer ignorierte mehrere Gelegenheiten, von der B30 abzufahren oder auf einem Parkplatz entlang der B30 anzuhalten. Erst an der Ausfahrt zum Jordanei gelang es den Zivilpolizisten, den VW anzuhalten. Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass der 24-jährige Syrer keinen Führerschein hatte und unter dem Einfluss von Drogen stand. Auch war der junge Mann kein unbeschriebenes Blatt. Denn auch die Staatsanwaltschaft suchte ihn wegen einer Vollstreckungssache im Zusammenhang mit einem Verkehrsdelikt. Da der 24-Jährige mit einem Drogenschnelltest nicht einverstanden war, musste er mit in eine Klinik. Eine Ärztin entnahm ihm Blut. Dies muss nun ausgewertet werden und soll zeigen, welche Art von Drogen der Mann vor der Fahrt konsumiert hatte. Er musste den VW stehen lassen und durfte seinen Weg zu Fuß fortsetzen. Das Auto wurde später vom Fahrzeughalter abgeholt. Auch gegen ihn wird nun wegen des Zulassens des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.
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Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40.049 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 37.873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36.787 im Jahr 2022 auf 34.877 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 32.420 im Jahr 2022 auf 30.714 im Jahr 2023 zurück. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306.644 Unfälle. Davon waren 33.630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10.355 Fälle aus, was 3,38% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.733 Fällen registriert, was 0,57% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260.926 Fälle, was 85,09% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 25.663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3.369 Unfälle (1,1%). Die Anzahl der Getöteten betrug 369, Schwerverletzte 6.139 und Leichtverletzte 36.086.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








