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Ulm: Raub auf Tankstelle in Heidenheim

Ein Unbekannter überfiel eine Tankstelle, bedrohte den Mitarbeiter mit einem Messer und flüchtete mit Bargeld. Die Polizei sucht Zeugen.

Foto: Depositphotos

Ulm (ost)

Um 20.41 Uhr kam ein unbekannter vermummter Mann in eine Tankstelle in der Nördlinger Straße. Er bedrohte den allein anwesenden 20-jährigen Angestellten mit einem Messer und verlangte Bargeld. Der Mitarbeiter nahm das Geld aus der Kasse und steckte es in eine Plastiktüte, die der Täter mitgebracht hatte. Danach rannte der Unbekannte mit seiner Beute aus der Tankstelle und flüchtete zu Fuß in Richtung Heidenheimer Festplatz. Die Polizei suchte mit mehreren Streifen nach dem Täter, konnte ihn aber nicht finden.

Der Täter, ein etwa 20-jähriger Mann, trug zur Tatzeit eine blaue Jacke, Jeans und schwarze Schuhe. Er war etwa 180 cm groß, von normaler Statur und sprach akzentfrei Deutsch. Er trug ein Tuch als Maske und eine schwarze Basecap.

Die Kriminalpolizei Heidenheim (Telefon 07321/322-432) hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die Hinweise geben können, sich zu melden.

++++1652689

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 3042 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3782 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 2037 auf 2518. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 2602 im Jahr 2022 auf 3202 im Jahr 2023. Davon waren 2369 männlich, 233 weiblich und 1313 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 3.042 3.782
Anzahl der aufgeklärten Fälle 2.037 2.518
Anzahl der Verdächtigen 2.602 3.202
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.369 2.906
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 233 296
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.313 1.674

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen, das im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 aufzeichnete, relativ niedrig. Im Jahr 2022 wurden in Baden-Württemberg 315 Mordfälle registriert, wovon 304 gelöst wurden. Es gab insgesamt 381 Verdächtige, darunter 345 Männer, 36 Frauen und 165 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 338, wovon 312 gelöst wurden. Es gab 402 Verdächtige, darunter 363 Männer, 39 Frauen und 211 nicht-deutsche Verdächtige.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 315 338
Anzahl der aufgeklärten Fälle 304 312
Anzahl der Verdächtigen 381 402
Anzahl der männlichen Verdächtigen 345 363
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 165 211

Quelle: Bundeskriminalamt

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