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Ulm: Schlägerei vor Wohnhaus in Göppingen

Zwei Brüder verletzt bei Auseinandersetzung mit Gabelschlüssel, Täter vorläufig festgenommen.

Foto: Depositphotos

Ulm (ost)

Knapp vor 20 Uhr wurde eine Schlägerei in der Vorderen Karlstraße von einem Zeugen gemeldet. Vor einem Mehrfamilienhaus kam es zu einem Streit mit vier Beteiligten. Als die Polizei eintraf, waren die beiden Verdächtigen bereits geflohen. Die beiden Opfer, zwei Brüder im Alter von 45 und 37 Jahren, wurden bei dem Angriff verletzt. Ersten Informationen zufolge wurden sie von den Angreifern mit einem Gabelschlüssel angegriffen. Aufgrund ihrer mittelschweren Verletzungen mussten sie ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden.

Die beiden Verdächtigen, bei denen es sich wahrscheinlich um einen Vater mit seinem Sohn handelt, wurden kurz darauf an ihrer Wohnadresse in Göppingen gefunden und vorübergehend festgenommen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden Männer im Alter von 59 und 33 Jahren wieder freigelassen.

Die Polizei Göppingen hat die Ermittlungen zu den Hintergründen des Streits aufgenommen. Diese sind bisher noch unklar. Zeugen können sachdienliche Hinweise bei der Polizei Göppingen unter Tel. 07161/63-2360 melden.

++++0482109

Thomas Hagel, Tel. 0731/188-1111

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 auf 312. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 auf 402, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen mit 363 gegenüber 345 im Jahr 2022 höher war. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen stieg ebenfalls von 36 auf 39, und die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 165 auf 211. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 315 338
Anzahl der aufgeklärten Fälle 304 312
Anzahl der Verdächtigen 381 402
Anzahl der männlichen Verdächtigen 345 363
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 165 211

Quelle: Bundeskriminalamt

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