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Ulm: Schützenfest Biberach – Positive Bilanz

Die Polizei zieht eine positive Bilanz zum Schützenfest 2025 mit einem markanten Straftatenrückgang im Vergleich zum Vorjahr.

Foto: unsplash

Ulm (ost)

Das Schützenfest zog auch in diesem Jahr Tausende von Besuchern nach Biberach. Die Polizei war gut vorbereitet und ausreichend besetzt, wie in den Vorjahren. Das Konzept wurde im Vorfeld mit der Stadt Biberach, dem Veranstalter, Rettungs- und Sicherheitsdiensten abgestimmt. Die Polizei zeigte viel Präsenz, so dass die Besucher größtenteils unbeschwert feiern konnten.

Die Polizei zieht eine überwiegend positive Bilanz des Schützenfestes 2025. Es gab einen markanten Rückgang der Straftaten, im Vergleich zum Vorjahr mit 66 bekanntgewordenen Fällen. Insgesamt wurden in diesem Jahr an allen Festtagen 48 Straftaten registriert. Darunter zehn Körperverletzungsdelikte, 16 Diebstahlsdelikte, vier Sachbeschädigungen, drei Beleidigungen/Drohungen und zwei Anzeigen wegen sexueller Belästigung. Drei Verfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz wurden eingeleitet. Die Polizei hat die Ermittlungen zu weiteren fünf Straftaten aufgenommen. Erfreulicherweise gab es nur eine Anzeige gegen die eingesetzten Polizeikräfte (Widerstand, tätlicher Angriff, Beleidigung). Im Verkehrsbereich wurden über die Tage hinweg vier Trunkenheitsfahrten registriert, die folgenlos blieben.

Im Bereich des Jugendschutzes wurden ebenfalls weniger Verstöße festgestellt als im vergangenen Jahr. Dennoch mussten zahlreiche präventive Gespräche geführt und polizeiliche Maßnahmen ergriffen werden. In Zivil oder Uniform überwachten sie beispielsweise, ob Alterskontrollen beim Alkoholausschank durchgeführt wurden und ob die Altersbeschränkungen eingehalten wurden.

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Bernd Kurz, Tel. 0731/188-1111

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 37873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 36787 auf 34877 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 32420 auf 30714, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen mit 26963 höher war als die der weiblichen Verdächtigen mit 3751. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10727 im Jahr 2022 auf 11419 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 40.049 37.873
Anzahl der aufgeklärten Fälle 36.787 34.877
Anzahl der Verdächtigen 32.420 30.714
Anzahl der männlichen Verdächtigen 28.389 26.963
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 4.031 3.751
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 10.727 11.419

Quelle: Bundeskriminalamt

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