Ein Flamingo sorgte für Aufregung im nebligen Ermingen. Polizei und Feuerwehr waren bereit, ihn zu retten, aber Experten gaben Entwarnung.
Ulm: Tropischer Besuch in Ermingen

Ulm (ost)
Um etwa 08:40 Uhr informierte ein Autofahrer, der durch die Straße fuhr, die Polizei über eine ungewöhnliche Sichtung. Inmitten des trüben Graus des anhaltenden Nebels fiel ihm ein leuchtender Farbklecks auf. Dort stand tatsächlich ein echter Flamingo, der scheinbar entspannt und leichtfüßig war. Da er sich nicht sicher war, ob das alles mit rechten Dingen zugeht, alarmierte er die Polizei. Sowohl die Polizei als auch die Feuerwehr rückten aus, falls das Tier gerettet werden musste. Anfragen bei örtlichen und überörtlichen Zoos ergaben keine Hinweise darauf, dass jemand den farbenfrohen Vogel vermisste. Experten wurden konsultiert. Nach deren Einschätzung konnten die Rettungskräfte wieder abrücken. Der Flamingo befand sich zwar nicht in seinem üblichen Lebensraum, war aber durchaus in der Lage, alleine in freier Wildbahn zu überleben, auch in Ermingen. Daher waren die Angebote von Ermingern, den Flamingo in ihrem Garten mit großem Teich aufzunehmen, nicht mehr erforderlich. Es war beruhigend zu wissen, dass der Freigeist vor seiner Weiterreise im Ermingen Weiher genug Nahrung finden würde, um sich zu stärken. Er durfte jedoch gerne bleiben, allein schon wegen der Farbvielfalt, da waren sich alle Beteiligten einig.
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Quelle: Presseportal








