Ein Unbekannter bedrohte und verletzte drei junge Männer in Biberach mit einem Messer, nachdem diese sich in einem Bankgebäude aufwärmten.
Ulm: Unbekannter greift junge Männer an

Ulm (ost)
Gemäß der Polizei waren der 18-Jährige und seine beiden 17-jährigen Bekannten gegen 4 Uhr am Marktplatz. Die drei jungen Männer sollen sich anscheinend in einem Vorraum eines Bankgebäudes aufgehalten haben, um sich aufzuwärmen. Ein Unbekannter betrat den Raum und fragte die Männer nach etwas „zum Rauchen“. Als sie dies verneinten, schlug der Unbekannte plötzlich mit der Faust auf einen der 17-Jährigen. Anschließend zog der Angreifer zwei Messer aus den Ärmeljacken und stach in Richtung des 18-Jährigen und eines 17-Jährigen. Die Opfer konnten den Angriff anscheinend mit den Händen abwehren. Bevor der Täter flüchtete, forderte er die drei Männer auf, ihre Taschen zu leeren. Daraufhin flohen die Opfer aus der Bank und alarmierten die Polizei. Eine sofortige Fahndung im Stadtgebiet mit mehreren Polizeistreifen war erfolglos. Die beiden jungen Männer erlitten oberflächliche Schnittverletzungen am Hals und an den Händen. Der 18-Jährige wurde mit dem Rettungsdienst in eine Klinik gebracht. Die Polizei Biberach ermittelt jetzt. Der Unbekannte soll etwa 1,70 bis 1,80 Meter groß und Mitte 30 sein. Er wird helle kurze Haare und einen hellbraunen Bart haben. Der Angreifer soll schwarz gekleidet gewesen sein. Er war in Begleitung zweier weiterer Personen, die nicht an der Tat beteiligt waren und offenbar vor dem Gebäude warteten. Es liegen keine näheren Beschreibungen zu ihnen vor.
Die Polizei bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 07351/4470 an die Polizei in Biberach.
++++0196125
Bernd Kurz, Tel. 0731/188-1111
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 auf 312. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 auf 402, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 315 | 338 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 304 | 312 |
| Anzahl der Verdächtigen | 381 | 402 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 345 | 363 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 36 | 39 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 165 | 211 |
Quelle: Bundeskriminalamt








