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Ulm: Unfall bei Rot an der Rot

Ein 59-jähriger LKW-Fahrer missachtete die Vorfahrt einer VW-Fahrerin bei dichtem Nebel. Es entstand ein Sachschaden von 3.000 Euro.

Foto: Depositphotos

Ulm (ost)

Um etwa 9.45 Uhr fuhr ein 59-jähriger Mann mit seinem MAN Truck auf dem Tristolzer Weg. Der Lastwagen fuhr in Richtung Bellamont und bog an der Kreuzung zur L265 links in Richtung Ellwangen ab. Gemäß der Polizei soll er bei dichtem Nebel, mit einer Sichtweite von etwa 100 Metern, eine VW-Fahrerin übersehen haben. Die Autofahrerin kam von rechts und befand sich auf der Hauptstraße. Um einen Zusammenstoß mit dem LKW zu vermeiden, wich die 28-jährige Fahrerin nach rechts aus. Der 59-jährige Fahrer erkannte dies und bremste stark ab. Der VW geriet dann auf den Grünstreifen, streifte einen Leitpfosten und ein Verkehrszeichen. Es kam zu keiner Kollision zwischen dem MAN und dem VW. Niemand wurde verletzt. Die Polizei in Ochsenhausen hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Sachschaden am fahrbereiten VW beträgt etwa 3.000 Euro.

Gerade zu dieser Jahreszeit kann Nebel unsere Sicht stark beeinträchtigen. Die Gefahr von Unfällen steigt. Bei schlechter Sicht ist es ratsam, vorausschauend zu fahren, genügend Abstand zu halten und die Geschwindigkeit anzupassen. Die Lichtautomatik reagiert oft nicht auf dichten Nebel, daher ist es ratsam, das Licht manuell auf Fahrlicht umzustellen. Bei stark eingeschränkter Sicht sollten die Nebelscheinwerfer eingeschaltet werden, jedoch nur dann. Die Nebelschlussleuchte darf verwendet werden, wenn die Sichtweite unter 50 Metern liegt. In diesem Fall sollte die Geschwindigkeit nicht über 50 km/h liegen.

++++0405267(TH)

Bernd Kurz, Tel. 0731/188-1111

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306644 Verkehrsunfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Fälle aus, was 3.38% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926 Fälle, was 85.09% entspricht. Innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Die Anzahl der Getöteten betrug 369, Schwerverletzten 6139 und Leichtverletzten 36086.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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