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Ulm: Unfall beim Rückwärtsfahren in Kirchberg an der Iller

Ein Mercedes Sprinter krachte ungebremst gegen Holzzaun, Verkehrszeichen und Straßenlaterne. Fahrer verletzt, Schaden ca. 8.000 Euro.

Foto: unsplash

Ulm (ost)

Um 20 Uhr kam es zu dem Unfall in der Fabrikstraße. Ein 37-Jährige fuhr mit seinem Mercedes Sprinter von einem Grundstück rückwärts auf die Straße ein. Dabei soll wohl die Bremse versagt haben und der Transporter krachte ungebremst gegen einen Holzzaun, ein Verkehrszeichen und eine Straßenlaterne. Bei dem heftigen Aufprall zog sich der Mercedes-Fahrer leichte Verletzungen zu. Der Rettungsdienst brachte ihn in eine Klinik. Die Polizei Ochsenhausen hat den Unfall aufgenommen und prüft nun, ob tatsächlich ein Defekt an dem Transporter vorlag. An dem 3,5 Tonner entstand ein Schaden von ca. 5.000 Euro. Die Höhe des Schadens an den Verkehrseinrichtungen wird auf rund 3.000 Euro geschätzt.

„Wer ein Fahrzeug führt, muss sich beim Rückwärtsfahren so verhalten, dass eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist“, mahnt die Straßenverkehrsordnung. Denn rückwärts zu fahren ist gefährlich. Dabei ist die Sicht stark eingeschränkt. Der Rückspiegel und die Rückfahrkamera reichen nicht aus, um alles zu sehen. Unabdingbar ist auch der Blick über die Schulter nach hinten. Damit alle sicher ankommen.

++++0443387(TH)

Bernd Kurz, Tel. 0731/188-1111

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Verkehrsunfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle betrugen 260926, was 85.09% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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