Eine Radlerin wurde bei einem Unfall verletzt, weil sie keinen Helm trug. Die Polizei warnt vor Gefahren beim Rückwärtsfahren.
Ulm: Unfall in Dettingen an der Iller

Ulm (ost)
Die Frau musste in ein Krankenhaus.
Entgegen der ersten Meldung hatte die Radfahrerin keinen Helm getragen. Ich bitte den Fehler zu entschuldigen.
Gegen 12.15 Uhr parkte eine 22-Jährige mit ihrem gelben Streetscooter aus einem Grundstück im Ahornweg rückwärts aus. Dabei übersah die Postzustellerin wohl eine 63-jährige mit ihrem Fahrrad. Die Seniorin fuhr mit ihrem Rad in Richtung Birkenweg und wurde von dem Zustellerfahrzeug erfasst. Dabei stürzte die 63-Jährige zu Boden und zog sich schwere Verletzungen zu. Der Rettungsdienst brachte sie in eine Klinik. Der Polizeiposten Ochsenhausen nahm den Unfall auf. Sie Ermittler schätzen den Schaden am Trekkingrad auf rund 200 Euro. An dem Streetscooter entstand wohl kein Schaden. Einen Helm hatte die Radlerin nicht getragen.
Hinweis der Polizei:
„Wer ein Fahrzeug führt, muss sich beim Rückwärtsfahren so verhalten, dass eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist“, mahnt die Straßenverkehrsordnung. Denn rückwärts zu fahren ist gefährlich. Dabei ist die Sicht stark eingeschränkt. Der Rückspiegel und die Rückfahrkamera reichen nicht aus, um alles zu sehen. Unabdingbar ist auch der Blick über die Schulter nach hinten. Damit alle sicher ankommen.
++++0775600
Bernd Kurz, Tel.: 0731/188-1111
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 wurden in Baden-Württemberg insgesamt 306644 Verkehrsunfälle registriert. Davon endeten 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Fälle aus, was einem Anteil von 3,38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen verzeichnet, was 0,57% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85,09% aller Fälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








