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Ulm: Unfall in Heidenheim

Ein 40-Jähriger streifte einen geparkten VW und fuhr davon. Die Polizei ermittelt wegen Verkehrsunfallflucht.

Foto: Depositphotos

Ulm (ost)

Nach 17 Uhr fuhr der Mann in der Mittelrainstraße. Er passierte einen am Straßenrand geparkten VW-Transporter. Als ihm ein Auto entgegenkam, lenkte er nach rechts und berührte den VW mit seinem Jeep. Der Fahrer fuhr weiter und hielt kurz darauf an, um den Schaden zu begutachten. Dann setzte er seine Fahrt fort. Ein Zeuge beobachtete den Vorfall und informierte die Polizei über die Fahrerflucht. Er konnte auch das Kennzeichen des Jeeps angeben. Während die Beamten mit den ersten Ermittlungen begannen, meldete sich der Mann im Polizeirevier Heidenheim, um den Unfall zu melden. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Fahrerflucht. Der Sachschaden wird auf mehrere hundert Euro geschätzt.

Information der Polizei:

Selbst bei einem kleinen Verkehrsunfall, wie zum Beispiel einer Kollision mit dem Außenspiegel eines geparkten Fahrzeugs, ist es Pflicht, den Unfallort nicht einfach zu verlassen. Der Unfallverursacher sollte an der Unfallstelle bleiben, diese gegebenenfalls absichern und den entstandenen Schaden dokumentieren. Ist der Halter des beschädigten Fahrzeugs nicht vor Ort, ist die Polizei zu informieren. Ein hinterlassener Zettel am Fahrzeug allein reicht nicht aus.

Wer die Unfallstelle bereits verlassen hat, sollte den Vorfall umgehend der Polizei melden. Eine nachträgliche Meldung hebt jedoch nicht automatisch die möglichen strafrechtlichen Konsequenzen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort auf.

++++1745899(TH)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon endeten 33630 Unfälle mit Personenschaden, was einem Anteil von 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Fälle aus, was 3.38% entspricht. 1733 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0.57% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926 Fälle, was 85.09% entspricht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Die Anzahl der Getöteten betrug 369, Schwerverletzte 6139 und Leichtverletzte 36086.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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