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Ulm: Unfall in Niederstotzingen

Ein Kradfahrer wurde beim Abbiegen in den Gegenverkehr verletzt. Die Polizei ermittelt den Sachschaden und gibt Tipps zur Verkehrsteilnahme.

Foto: Depositphotos

Ulm (ost)

Ein junger Mann im Alter von 18 Jahren bog kurz nach 6.45 Uhr mit seinem Moped von der Oberstotzinger Straße in die Schlesienstraße ab. Zu diesem Zeitpunkt fuhr eine 27-jährige Frau mit ihrem Opel und kam dem jungen Mann korrekt entgegen. Aufgrund der vermutlich zu hohen Geschwindigkeit beim Abbiegen geriet der 18-Jährige auf die Fahrspur der Autofahrerin, so die Angaben der Polizei. Dies führte dazu, dass die beiden Fahrzeuge frontal zusammenstießen. Der Motorradfahrer erlitt Verletzungen bei dem Zusammenstoß. Er wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht, um behandelt und beobachtet zu werden. Dort wird auch die Schwere der Verletzungen festgestellt. Die Polizei regelte den Verkehr an der Unfallstelle. Die Ermittler schätzen den Sachschaden am fahrbereiten Auto auf etwa 3.000 Euro. Das Moped erlitt einen Totalschaden in Höhe von ca. 1.000 Euro und musste abgeschleppt werden.

Ein wichtiger Hinweis der Polizei lautet: „Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht“, wie es die Straßenverkehrsordnung nicht umsonst besagt. Denn nicht nur das eigene Fahrzeug muss kontrolliert werden. Andere Fahrzeuge, Radfahrer, Fußgänger, der Straßenzustand, das Wetter, die Tageszeit: All diese Faktoren beeinflussen den Fahrer. Daher ist ständige Aufmerksamkeit von großer Bedeutung. Nur so können alle sicher ans Ziel gelangen.

++++0888645

Bernd Kurz, Tel. 0731/188-1111

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306.644 Verkehrsunfälle. Davon endeten 33.630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden waren mit 10.355 Fällen vertreten, was einem Anteil von 3,38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.733 Fällen registriert, was 0,57% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle (85,09%) waren Übrige Sachschadensunfälle mit 260.926 Fällen. Innerorts ereigneten sich 25.663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3.369 Unfälle (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6.139 Schwerverletzte und 36.086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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