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Ulm: Unfall mit Alkohol am Zeppelinring

Ein betrunkener Fahrer verursachte einen Unfall mit zwei Pollern, verlor seinen Führerschein und muss mit Anzeigen rechnen.

Foto: Depositphotos

Ulm (ost)

Unmittelbar vor 8 Uhr fuhr der Fahrer eines BMW SUV auf dem Zeppelinring. Der Mann bog von der Museumstraße nach rechts in die Viehmarktstraße ab. Dort plante er wahrscheinlich umzukehren und fuhr ein Stück zurück. Der BMW kollidierte mit einem Betonpoller. Dann fuhr das Auto wieder nach vorne und stieß beim Zurücksetzen erneut gegen einen anderen Poller. Danach fuhr der BMW weg, der Fahrer kümmerte sich offenbar nicht um den Schaden. Mehrere Zeugen beobachteten den Unfall und alarmierten sofort die Polizei. Diese suchte anhand des bekannten Kennzeichens im Stadtgebiet nach dem Fahrzeug. Die Polizisten konnten den Flüchtigen kurz darauf auf dem Bismarckring fahrend finden und einer Kontrolle unterziehen. Bei der Überprüfung des 29-Jährigen stellten die Ermittler fest, dass er stark betrunken war. Der Mann musste in ein Krankenhaus gebracht werden, um eine Blutprobe abzugeben. Seinen Führerschein hat er verloren. Der mutmaßliche Unfallverursacher muss nun mit Anzeigen rechnen. Die Polizei schätzt den Schaden am Auto auf etwa 5.000 Euro und den Schaden an der Verkehrseinrichtung auf etwa 1.000 Euro.

Die Polizei lobt das Verhalten des aufmerksamen Zeugen. „Hinschauen, helfen, melden“ sind die drei Schlüsselwörter, mit denen die Polizei im Rahmen der Aktion „Stopp der Unfallflucht“ dazu aufruft, Verantwortung zu übernehmen. Deshalb bittet die Polizei Zeugen von Verkehrsunfällen, sich zu melden. Wer einen Unfall beobachtet und sich beim Geschädigten oder der Polizei meldet, kann wie in diesem Fall dazu beitragen, dass der Besitzer des beschädigten Autos nicht auf seinem Schaden sitzen bleibt.

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Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon entfallen 33630 Unfälle auf Personenschäden, was 10.97% ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 10355 Fälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 1733 Fälle, was 0.57% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 260926 Fälle, was 85.09% entspricht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 369, Schwerverletzte 6139 und Leichtverletzte 36086.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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