Ein betrunkener 47-Jähriger stürzte auf seinem E-Scooter und verursachte keinen Sachschaden. Die Polizei warnt vor den Gefahren von Alkohol und Drogen am Steuer.
Ulm: Unfall mit E-Scooter in Heidenheim

Ulm (ost)
Um etwa 21:45 Uhr fuhr der Herr mit seinem Elektroroller in der Wilhelmstraße. Er befand sich auf dem Radweg in Richtung Stadt und fuhr dabei in auffälligen Kurven, so die Polizei. Bevor die Polizeistreife den Rollerfahrer stoppen konnte, prallte der 47-Jährige gegen ein Schaufenster. Danach verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzte. Zum Glück blieb er unverletzt. Es entstand kein Sachschaden. Bei der weiteren Überprüfung stellten die Beamten fest, dass der Fahrer offensichtlich unter Alkoholeinfluss stand. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp zwei Promille. Außerdem gab der Mann an, täglich Cannabis zu konsumieren. Ein Arzt nahm ihm deshalb Blut ab. Dies wird nun analysiert und soll zeigen, wie viel Alkohol der Mann tatsächlich im Blut hatte. Der 47-Jährige erwartet nun eine strafrechtliche Anzeige.
Die Polizei warnt: Wer unter dem Einfluss von Drogen fährt, bringt sich und andere in Gefahr und riskiert seinen Führerschein. Denn Alkohol und Drogen beeinträchtigen die Wahrnehmung, führen zu einer falschen Einschätzung von Geschwindigkeiten und Entfernungen, verengen das Sichtfeld, beeinträchtigen Reaktion und Koordination. Diese Kombination ist gefährlich.
++++1010989(JC)
Bernd Kurz, Tel. 0731/188-1111
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging von 36787 auf 34877 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 32420 auf 30714. Von den Verdächtigen waren 28389 männlich, 4031 weiblich und 10727 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 73917 Drogenfälle registriert, was die höchste Anzahl in Deutschland darstellt.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt








