Ein 20-jähriger Fußgänger beeinträchtigte den Verkehr in Biberach. Nach Kontrolle wegen Drogenverdachts drohen ihm nun Anzeigen.
Ulm: Widerstand unter Drogeneinfluss

Ulm (ost)
Um etwa 01:00 Uhr morgens alarmierten besorgte Autofahrer die Polizei über einen schwankenden jungen Mann auf der Gaisentalstraße, der mehrmals gefährlich auf die Straße taumelte, was dazu führte, dass herannahende Fahrzeuge bremsen mussten.
Wenig später wurde der 20-jährige Mann von einer Polizeistreife gefunden und kontrolliert. Es stellte sich schnell heraus, dass der Mann aufgrund seines benebelten Zustands entweder unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stand. Nachdem ein Atemalkoholtest negativ ausfiel, lag der Verdacht nahe, dass Drogen für seinen Zustand verantwortlich waren.
Dieser Verdacht wurde auch durch verschiedene Tabletten und pulverförmige Substanzen gestützt, die die Person bei sich trug.
Als die Beamten dann den Rucksack des 20-Jährigen durchsuchen wollten, versuchte er, sie daran zu hindern, indem er den Rucksack festhielt und nicht mehr losließ. Letztendlich mussten die Beamten den Verdächtigen am Boden festhalten, um die Durchsuchung durchzuführen, woraufhin sich die Person wehrte und die Beamten sogar bedrohte.
Der 20-jährige Beschuldigte wird nun wegen des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt.
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Polizeipräsidium Ulm, Führungs- und Lagezentrum, Polizeiführer vom Dienst (BoLi), 0731/188-1111 E-Mail: ulm.pp.fest.flz@polizei.bwl.de
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg sind zwischen 2022 und 2023 leicht gesunken. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 40.049 Fälle erfasst, wovon 36.787 gelöst wurden. Im Jahr 2023 sank die Zahl der erfassten Fälle auf 37.873, wobei 34.877 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich 2022 auf 32.420, wovon 28.389 männlich und 4.031 weiblich waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen betrug 10.727. Im Jahr 2023 wurden insgesamt 30.714 Verdächtige erfasst, wovon 26.963 männlich und 3.751 weiblich waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 11.419. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt








