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Ulm: Wildunfall bei Langenenslingen

Am Donnerstag kam es zu einem Wildunfall bei Langenenslingen. Ein Reh kreuzte plötzlich die Fahrbahn und wurde vom VW Crafter erfasst.

Foto: Depositphotos

Ulm (ost)

Um 6.30 Uhr fuhr ein 45-jähriger Mann auf der L277 von Langenenslingen-Wilfingen in Richtung Hitzkofen. In der Nähe der Kreisgrenze überquerte plötzlich ein Reh die Straße. Der VW Crafter traf das Tier frontal. Das Reh starb an der Unfallstelle. Der Schaden am Transporter wird auf mehrere hundert Euro geschätzt. Die Polizei Riedlingen informierte den zuständigen Jagdpächter. Dieser kümmerte sich um den Kadaver.

Empfehlung der Polizei:

Bei Dämmerung und Dunkelheit sollten Autofahrer immer mit Wildtieren auf der Straße rechnen. Besonders auf Straßen, die mit Warnschildern gekennzeichnet sind. Fahrer sollten hier langsam fahren, aufmerksam und bremsbereit sein, und den Sicherheitsabstand einhalten, falls der Vorausfahrende plötzlich bremsen muss. Wenn Wildtiere neben oder auf der Straße sind, sollten Fahrer abblenden, bremsen, hupen und gegebenenfalls anhalten. Warnblinklicht einschalten. Denn je größer das Tier ist, desto gefährlicher wird der Unfall für die Menschen. Verletzte oder tote Wildtiere dürfen auf keinen Fall berührt oder mitgenommen werden. Die verletzten Tiere könnten in Panik geraten oder mit Krankheiten infiziert sein. Es ist am besten, die Polizei zu verständigen. Diese informiert den zuständigen Jagdpächter. Der Autofahrer erhält dann eine Wildunfallbescheinigung bei der Polizei. Mit dieser kann er den Schaden am Auto bei der Kaskoversicherung geltend machen.

++++0130507

Bernd Kurz, Tel. 0731/188-1111

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 aus, was 3.38% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85.09% ausmacht. In der Ortslage ereigneten sich 25663 Unfälle innerorts (8.37%), 13562 außerorts (4.42%) und 3369 auf Autobahnen (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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