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Ulm: Zeugen nach Schlägerei gesucht

Am Biberacher Schützenfest attackierten mehrere Personen den Betreiber eines Schießstands. Die Polizei ermittelt gegen vier Tatverdächtige wegen gefährlicher Körperverletzung.

Foto: Depositphotos

Ulm (ost)

Der Zwischenfall fand gegen 21.50 Uhr auf dem Gigelberg in Biberach statt. Vier Männer feuerten ihre bezahlten 20 Schüsse an einem Schießstand ab. Danach beschwerten sie sich beim Schießstandbetreiber, da sie glaubten, dass es nicht 20 Schüsse waren. Obwohl der Betreiber den vier Beschuldigten den elektronischen Beweis für die abgegebenen 20 Schüsse zeigte, beschuldigten sie ihn der Lüge. Dann sprangen sie plötzlich auf und hinter die Theke und griffen den Betreiber an. Nachdem bereits ein 36-jähriger Beschuldigter den Betreiber geschlagen hatte, griff ein privat anwesender Polizeibeamter auf dem Festgelände ein und versuchte weitere Angriffe der Täter zu verhindern. Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes kamen hinzu und brachten die Situation schließlich unter Kontrolle. Der 38-jährige Geschädigte erlitt leichte Verletzungen bei dem Angriff.

Die Polizei Biberach ermittelt nun gegen die vier verdächtigen Personen mit irakischer Staatsbürgerschaft wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Bei den Ermittlungen bittet die Polizei um weitere Zeugenhinweise unter Tel. 07351/4470. Die vier Männer im Alter von 25, 31, 36 und 41 Jahren erhielten Platzverweise.

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Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Baden-Württemberg für 2022/2023

Die Mordraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind leicht gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 315 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 338 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 304 auf 312. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 381 auf 402, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 315 338
Anzahl der aufgeklärten Fälle 304 312
Anzahl der Verdächtigen 381 402
Anzahl der männlichen Verdächtigen 345 363
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 36 39
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 165 211

Quelle: Bundeskriminalamt

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