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Unfall bei Schemmerhofen

Zwei Leichtverletzte und 10.000 Euro Sachschaden nach Bremsung wegen Kleintier auf B465.

Foto: unsplash

Ulm (ost)

Der Vorfall ereignete sich laut Polizeiangaben kurz vor 10 Uhr auf der B465 zwischen Warthausen und Schemmerhofen. Eine 71-jährige Frau war unterwegs. Aufgrund eines Kleintiers (vermutlich Eichhörnchen oder Wiesel) auf der Straße bremste sie an der Steigung vor Schemmerhofen mit ihrem VW, um das Tier nicht zu verletzen. Die nachfolgende 63-jährige Fahrerin eines Skoda wurde offenbar von dem plötzlichen Bremsmanöver überrascht und fuhr aufgrund eines zu geringen Abstands auf den VW auf. Durch den heftigen Aufprall lösten die Airbags im Skoda aus. Beide Fahrerinnen erlitten leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte sie vorsorglich in ein Krankenhaus. Die Polizei Laupheim hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Sachschaden an den nicht mehr fahrbereiten Fahrzeugen wird auf jeweils circa 5.000 Euro geschätzt. Die Feuerwehr Schemmerhofen war mit zwei Fahrzeugen und acht Einsatzkräften vor Ort, um ausgelaufene Betriebsstoffe zu beseitigen und den Verkehr an der Unfallstelle zu regeln. Gegen 11 Uhr war die Straße wieder frei.

Die Polizei warnt vor Auffahrunfällen, die täglich auf deutschen Straßen passieren. Häufige Ursachen sind zu geringer Sicherheitsabstand und Unaufmerksamkeit. Diese Fehler lassen sich vermeiden. Die Polizei empfiehlt daher, stets ausreichend Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug zu halten. Dadurch wird man nicht später am Ziel ankommen. Vermeiden Sie jegliche Ablenkung im Straßenverkehr, da jede Unaufmerksamkeit schwerwiegende Folgen haben kann. Weitere Informationen finden Sie unter www.gib-acht-im-verkehr.de.

++++1090148(TH)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Verkehrsunfälle. Davon endeten 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle betrugen 260926, was 85.09% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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