Eine Fahrradfahrerin verursachte einen schweren Unfall, bei dem ein Fußgänger schwer verletzt wurde. Die Polizei sucht dringend nach Zeugen.
Unfall in Mannheim: Fußgänger angefahren und geflüchtet
Mannheim (ost)
Am Donnerstag, dem 03.07.2025, ereignete sich bereits ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem Fußgänger und einer Radfahrerin (siehe Pressemitteilung vom 04.07.2025: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/14915/6069920).
Um 10 Uhr fuhr eine bisher unbekannte Radfahrerin auf dem kombinierten Rad- und Fußweg der Neckarauer Straße. In der Nähe der Hochschule Mannheim streifte sie beim Vorbeifahren mit ihrem Fahrrad einen 67-jährigen Fußgänger, der auf dem kombinierten Rad- und Fußweg stand. Durch den plötzlichen Stoß verlor der Mann das Gleichgewicht und stürzte zu Boden. Dabei zog er sich so schwere Verletzungen zu, dass er zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht und operiert werden musste. Am 30.07.2025 verstarb der 67-jährige Mann. Ob der Tod eine späte Folge des Unfalls war, wird noch untersucht.
Die Radfahrerin verließ den Unfallort, ohne ihren gesetzlichen Pflichten nachzukommen und ohne sich um den Verletzten zu kümmern. Eine Zeugin konnte die Radfahrerin wie folgt beschreiben:
Es handelte sich um eine Frau im Alter von 40-50 Jahren mit roten, kinnlangen Haaren, die wahrscheinlich gefärbt waren. Sie trug eine leichte Sommerbluse in lila und rosa mit Blümchenmuster. Sie hatte eine kräftige Statur und fuhr ein Damenrad, vermutlich in silberner oder grauer Farbe. Die laufenden Ermittlungen zum Unfall werden vom Verkehrsdienst Mannheim durchgeführt. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0621/ 174-4222 an den Verkehrsdienst Mannheim zu wenden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306.644 Unfälle. Davon endeten 33.630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10.355 Unfälle aus, was 3,38% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1.733 Fällen, also 0,57%, verhältnismäßig selten. Der Großteil der Unfälle (85,09%) waren Übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 260.926. Innerorts ereigneten sich 25.663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3.369 Unfälle (1,1%). Insgesamt gab es 369 Tote, 6.139 Schwerverletzte und 36.086 Leichtverletzte.
2023 | |
---|---|
Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
Ortslage – innerorts | 25.663 |
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
Getötete | 369 |
Schwerverletzte | 6.139 |
Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)