Am Freitagabend ereignete sich in Schramberg ein Verkehrsunfall zwischen einem Rettungswagen und einem Pkw. Der Rettungswagen war auf Alarmfahrt und streifte einen entgegenkommenden Pkw, der sich danach unerlaubt von der Unfallstelle entfernte.
Unfall zwischen Rettungswagen und Pkw in Schramberg

Schramberg (ost)
Am Freitagabend, (10.07.2026), gegen 18:40 Uhr, gab es in Schramberg auf der B462, Oberndorfer Straße in der „Grüner Baum Kurve“ einen Verkehrsunfall zwischen einem Krankenwagen und einem Auto. Der Krankenwagen war auf einer Notfahrt unterwegs und hatte Blaulicht und Martinshorn eingeschaltet. An der Unfallstelle gibt es derzeit eine Baustelle mit einer Ampelanlage, da nur einseitiger Verkehr möglich ist, der abwechselnd stattfindet.
Der Rettungswagen (Mercedes-Benz) fuhr auf der B462, Oberndorfer Straße von Schramberg in Richtung Sulgen und passierte die zuvor beschriebene Ampelanlage, obwohl diese Rotlicht zeigte. Deshalb kamen dem Einsatzfahrzeug mehrere Autos entgegen. Die entgegenkommenden Fahrzeuge machten Platz, um dem Krankenwagen freie Fahrt zu ermöglichen. Trotzdem streifte der Rettungswagen mit seiner Seite an einem anderen entgegenkommenden, aber stehenden Auto am Heck entlang, was zu entsprechenden Schäden führte. Das Auto fuhr dann unerlaubt von der Unfallstelle weg, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern. Am Krankenwagen entstand ein Sachschaden von etwa 8.000 Euro. Auch am Auto dürfte ein Sachschaden entstanden sein. Niemand wurde verletzt. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Informationen zum Auto geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Schramberg unter der Telefonnummer 07422 27010 in Verbindung zu setzen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 306644 Verkehrsunfälle in Baden-Württemberg. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle oder 3.38% aus. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85.09% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








