Ein alkoholisierter Fahrer verursachte einen Auffahrunfall in der Parkstraße und flüchtete danach unerlaubt von der Unfallstelle. Die Polizei bittet um Hinweise von weiteren Geschädigten.
Unfallflucht in Hockenheim: Alkoholisierter Fahrer verursacht Zusammenstoß und flieht

Rhein-Neckar-Kreis (ost)
Am Dienstag um etwa 17:20 Uhr gab es in der Parkstraße einen Auffahrunfall zwischen zwei Fahrzeugen. Danach fuhr der Unfallverursacher unerlaubt vom Unfallort weg.
Ein 42-jährige Frau fuhr mit ihrem VW Golf auf der Parkstraße in Richtung Scheffelstraße. Als sie den rechten Blinker setzte, um in eine Parklücke am Straßenrand zu fahren, fuhr der hinter ihr fahrende Autofahrer mit seinem BMW auf ihr Auto auf. Danach entfernte sich der BMW-Fahrer vom Unfallort, ohne seine Daten zu hinterlassen. Die VW-Fahrerin reagierte schnell und rief sofort die Polizei.
Ein Streifenwagen des Polizeireviers Hockenheim konnte den BMW kurz darauf auf der Reilinger Straße in Richtung L723 im Rahmen der Fahndung finden und einer Verkehrskontrolle unterziehen.
Während der Kontrolle bemerkten die Beamten Alkoholgeruch, deshalb sollte der 44-jährige eine Atemalkoholtest machen. Da er ablehnte, musste er die Beamten zur Wache begleiten, wo ihm von einem Arzt eine Blutprobe entnommen wurde. Sein Führerschein wurde auch eingezogen. Er darf bis zur endgültigen Entscheidung der Staatsanwaltschaft kein Fahrzeug mehr fahren.
Am BMW wurden viele frische Beschädigungen festgestellt, deshalb ist es nicht ausgeschlossen, dass der BMW-Fahrer für weitere Unfälle verantwortlich ist.
Das Polizeirevier Hockenheim hat die Ermittlungen in diesem Fall wegen Unfallflucht und Gefährdung im Straßenverkehr aufgenommen und bittet weitere mögliche Geschädigte, sich unter der Telefonnummer 06205/2860-0 zu melden.
Der Konsum von Drogen wie Alkohol in Verbindung mit der Teilnahme am Verkehr ist nicht nur eine Gefahr für sich selbst, sondern auch für andere. Selbst kleine Mengen können zu Ausfällen und Fehlverhalten führen.
Alkohol beeinträchtigt die Fahrtüchtigkeit. Deshalb gelten in Deutschland bestimmte Promillegrenzen sowohl für Autofahrer als auch Radfahrer. Wer diese nicht einhält, muss mit hohen Geldstrafen, Punkten und sogar dem Entzug des Führerscheins rechnen.
Weitere Informationen zu den gesetzlichen Bestimmungen und den Folgen von Alkohol- oder Drogenfahrten finden Sie unter: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/drogen/alkohol/.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank von 36787 auf 34877. Die Anzahl der Verdächtigen ging ebenfalls von 32420 auf 30714 zurück. Es gab 28389 männliche Verdächtige und 4031 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 26963 männliche und 3751 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10727 auf 11419. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306.644 Unfälle. Davon entfallen 33.630 Unfälle auf Personenschäden, was 10,97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 10.355 Fälle aus, was 3,38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.733 Fällen registriert, was 0,57% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 260.926, was 85,09% entspricht. Innerorts gab es 25.663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.562 (4,42%) und auf Autobahnen 3.369 (1,1%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 369, Schwerverletzte 6.139 und Leichtverletzte 36.086.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








