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Unlingen: Vorfahrt missachtet bei Zusammenstoß in Riedlingen

Zwei Fahrzeuge kollidierten in Riedlingen, als eine Seniorin die Vorfahrt eines VW nicht beachtete. Zum Glück wurde niemand verletzt, aber die Polizei schätzt den Schaden auf insgesamt 2.500 Euro.

Foto: Depositphotos

Ulm (ost)

Um etwa 13.15 Uhr fuhr ein 23-jähriger Mann mit seinem VW auf der B312 von Göffingen in Richtung Riedlingen. Eine 78-jährige Frau war in der Daimlerstraße mit ihrem Honda unterwegs. Die Autofahrerin bog auf die B312 ein, ohne auf die Vorfahrt des VW zu achten. Die Fahrzeuge kollidierten miteinander. Es gab keine Verletzten. Die Polizei Riedlingen hat den Unfall aufgenommen. Der Schaden am Honda wird auf etwa 1.500 Euro geschätzt, der am VW auf ca. 1.000 Euro. Beide Autos waren noch fahrbereit.

In Baden-Württemberg und Deutschland ist die Unfallursache „Vorfahrt und Vorrang“ in den letzten Jahren regelmäßig eine der Hauptursachen für Verkehrsunfälle, auch mit tödlichen Folgen. Die Gründe für Vorfahrtsverletzungen sind vielfältig und reichen von der falschen Einschätzung der Verkehrs- und Rechtslage bis zur Unaufmerksamkeit im entscheidenden Moment. Oft werden die Abstände und Geschwindigkeiten der bevorrechtigten Fahrzeuge falsch eingeschätzt oder zu früh auf das richtige Verhalten des Wartepflichtigen vertraut. Daher muss jeder, der die Vorfahrt beachten muss, rechtzeitig durch sein Fahrverhalten signalisieren, dass er warten wird. Nur wer sicherstellen kann, dass er den Vorfahrtsberechtigten weder gefährdet noch wesentlich behindert, darf weiterfahren. Eine aktive Teilnahme am Straßenverkehr, sei es als Autofahrer, Radfahrer oder Fußgänger, erfordert stets volle Konzentration auf das Verkehrsgeschehen.

++++0110963(TH)

Bernd Kurz, Tel. 0731/188-1111

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 306644 Verkehrsunfälle in Baden-Württemberg. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 aus, was 3.38% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85.09% ausmacht. Innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 (4.42%) und auf Autobahnen 3369 (1.1%). Insgesamt kamen bei den Unfällen 369 Menschen ums Leben, 6139 wurden schwer verletzt und 36086 leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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