Ein Mann wurde in Huchenfeld mit einem Messer verletzt. Der Tatverdächtige wurde festgenommen und sitzt nun in Untersuchungshaft.
Untersuchungshaft nach Gewalttat in Pforzheim

Pforzheim (ost)
Spät am Montagabend ereignete sich in einer Wohnung im Stadtteil Huchenfeld eine körperliche Auseinandersetzung, bei der ein Mann mit einem Messer verletzt wurde. Der Verdächtige ist jetzt in Untersuchungshaft.
Laut aktuellen Ermittlungen wurde dem Führungs- und Lagezentrum des Polizeipräsidiums Pforzheim gegen 23:30 Uhr gemeldet, dass es zu einem Streit in der Industriestraße gekommen sei.
Der Tatort wurde sofort von mehreren Streifenwagen angefahren. Ein 46-jähriger Geschädigter stand vor einem Wohnhaus und hatte blutende Verletzungen. Der 35-jährige Verdächtige befand sich noch in der Wohnung des 46-Jährigen und konnte widerstandslos festgenommen werden.
Nach dem aktuellen Stand kam es aus bisher ungeklärten Gründen zu einem Streit zwischen den Beteiligten. Plötzlich soll der 35-Jährige den Geschädigten mit einem Messer angegriffen und verletzt haben. Dem Geschädigten gelang die Flucht aus der Wohnung. Der 46-Jährige wurde mit schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.
Es bestand eine lockere Vorbeziehung zwischen den Beteiligten. Beweismittel wurden sichergestellt, darunter das vermutliche Tatwerkzeug.
Der Verdächtige wurde am Dienstagnachmittag dem zuständigen Haftrichter beim Amtsgericht Pforzheim vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl wegen versuchten Totschlags und Fluchtgefahr, der auch vollstreckt wurde. Der 35-jährige Verdächtige mit nordmazedonischer Staatsangehörigkeit wurde anschließend in ein Gefängnis gebracht.
Christian Schwab, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim
Benjamin Koch, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Pforzheim
Quelle: Presseportal








