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Verfolgungsfahrt in Affalterbach

Ein 16-jähriger Rollerfahrer gefährdete einen unbekannten Zweiradfahrer bei einer Verfolgungsfahrt mit der Polizei, die Ermittlungen dauern an.

Foto: unsplash

Ludwigsburg (ost)

Die Polizei in Marbach am Neckar hat seit Montagnachmittag (11.05.2026) eine Untersuchung gegen einen 16-jährigen Rollerfahrer eingeleitet, der in Affalterbach eine Verfolgungsjagd mit den Behörden hatte. Kurz nach 14.00 Uhr bemerkte eine Streifenwagenbesatzung auf der Landesstraße 1127 kurz vor dem Ortseingang Affalterbach einen Rollerfahrer ohne Helm, der eine Beifahrerin dabei hatte. Die jungen Leute sollten kontrolliert werden. Doch anstatt anzuhalten, beschleunigte der Jugendliche und bog in den Lembergweg ab. Er ignorierte vehement weitere Aufforderungen anzuhalten und fuhr, ohne auf die Verkehrsregeln zu achten, über die Schillerstraße in die Hauffstraße. An der Kreuzung kam ihm eine bisher unbekannte Person auf einem motorisierten Zweirad entgegen. Wahrscheinlich weil der 16-Jährige zu schnell in die Hauffstraße abgebogen war, geriet er auf die Gegenfahrbahn, so dass die unbekannte Person eine Vollbremsung machen musste. Danach überholte der Rollerfahrer die Person links und setzte seine Flucht bis zum Spielplatz Dorfwiesen fort. Dort stieg die 14-jährige Beifahrerin aus und versuchte zu Fuß zu fliehen, während der 16-Jährige erneut mit dem Roller davonfuhr. Das Mädchen konnte schließlich von der Polizistin und ihrem Kollegen festgehalten werden. Später konnte auch die Identität des Rollerfahrers festgestellt werden. Die Polizei hat die Erziehungsberechtigten der beiden Jugendlichen kontaktiert. Die Ermittlungen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs gegen den 16-Jährigen dauern an. Die Polizei bittet Zeugen und insbesondere die unbekannte Person auf dem motorisierten Zweirad, sich zu melden, Tel. 07144 900-0 oder E-Mail: marbach-neckar.prev@polizei.bwl.de.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon endeten 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3,38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0,57% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85,09% aller Unfälle ausmacht. Innerhalb von Ortschaften gab es 25663 Unfälle (8,37%), außerhalb von Ortschaften (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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