Ein Motorrollerfahrer lieferte sich eine riskante Verfolgungsfahrt mit der Polizei, endete mit Festnahme und Sachschaden.
Verfolgungsfahrt in Bühl

Bühl (ost)
In der Nacht zum Dienstag kam es in Bühl zu einer riskanten Verfolgungsjagd zwischen einem Motorrollerfahrer und der Polizei. Um etwa 00:20 Uhr versuchte eine Streifenbesatzung, den Rollerfahrer auf der Vimbucher Straße zu kontrollieren. Als er den Streifenwagen sah, beschleunigte er sein Fahrzeug auffällig. Trotz Blaulicht und Anhaltezeichen setzte der Rollerfahrer seine Fahrt mit einer Geschwindigkeit von etwa 70 bis 80 km/h über die Bahnhofstraße in die Seimelstraße fort, bis er schließlich auf einen Wirtschaftsweg gelangte. An der Tennisplatzanlage schaltete er das Licht aus und fuhr in Richtung Kreisstraße K3747. Aufgrund seiner hohen Geschwindigkeit fuhr er in einer Kurve über eine Grünfläche und stürzte alleinbeteiligt in eine Vertiefung. Nach einem erneuten Fluchtversuch konnte er vorläufig von der Streifenbesatzung festgenommen werden. Bei der Verfolgungsjagd wurde niemand verletzt, am Roller entstand ein Sachschaden von etwa 1.000 Euro. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa 0,6 Promille. Der 29-jährige Fahrer wird nun wegen Trunkenheit am Steuer und illegalen Autorennens angezeigt.
/vo
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40.049 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 37.873 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36.787 auf 34.877. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 32.420 auf 30.714 zurück. Dabei gab es 28.389 männliche Verdächtige und 4.031 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 26.963 männliche und 3.751 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10.727 auf 11.419. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73.917 die meisten erfassten Drogenfälle in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Darunter gab es 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Fälle aus, was 3.38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85.09% ausmacht. Innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








