Die Polizei zog berauschte Fahrer aus dem Verkehr und beschlagnahmte verbotene Waffen.
Verkehrskontrolle in Bad Boll

Ulm (ost)
Die Polizei stellte auch verbotene Waffen sicher.
Zwischen 11 Uhr und 18 Uhr errichtete die Polizei auf einem Parkplatz an der L1214/ Erlengarten in Bad Boll eine Kontrollstelle. Die Polizeibeamten des Polizeipräsidiums Ulm konzentrierten sich dabei auf Fahrer, die möglicherweise unter dem Einfluss von Drogen oder Alkohol standen. Sie wurden von Kräften des Polizeipräsidiums Einsatz unterstützt. Auch Spezialkräfte der Rauschgiftermittlungsgruppe, Spezialisten im Bereich Verkehr und Beamte der Polizeihundeführerstaffel waren vor Ort. Das Technische Hilfswerk – Ortsverband Gruibingen – und die Technische Einsatzeinheit der Polizei sorgten für die Logistik der Kontrollstelle, indem sie Zelte aufbauten und ein Stromaggregat bereitstellten.
Die Polizei überprüfte insgesamt etwa 110 Fahrzeuge und 140 Personen.
Bei 18 Fahrern bestand der Verdacht auf Drogenbeeinflussung. Einer fuhr unter Alkoholeinfluss. Sie durften alle nicht weiterfahren und mussten eine Blutprobe abgeben. Eine Ärztin entnahm die Proben direkt an der Kontrollstelle. Sie alle erwarten nun eine Anzeige. Außerdem bemerkten die aufmerksamen Polizisten zwei Fahrer ohne Führerschein. Auch sie mussten ihre Fahrzeuge stehen lassen. Ein Auto wurde aus dem Verkehr gezogen, da es erhebliche technische Mängel aufwies. Der Fahrer wird jetzt angezeigt.
Zusätzlich beschlagnahmte die Polizei eine Machete und ein Springmesser. Die beiden Personen werden angezeigt, da das Mitführen der gefährlichen und verbotenen Gegenstände gegen das Waffengesetz verstößt. Ein 19-jähriger Albaner hielt sich illegal im Bundesgebiet auf und muss sich nun wegen eines Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz verantworten. Daher wurde sofort eine Sicherheitsleistung in Höhe von 750 Euro von ihm erhoben.
Die intensiven Kontrollen sind Teil der polizeilichen Strategie zur Reduzierung von Drogenunfällen. Bei den Kontrollen zieht die Polizei immer wieder viele berauschte Fahrer aus dem Verkehr. Dies zeigt die Notwendigkeit der Kontrollen, die die Polizei auch weiterhin durchführen wird.
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Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 40.049 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 36.787 Fälle gelöst wurden. Im Jahr 2023 sank die Anzahl auf 37.873 Fälle, von denen 34.877 Fälle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 32.420 im Jahr 2022 und 30.714 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu wurden im Jahr 2023 in Nordrhein-Westfalen die meisten Drogenfälle in Deutschland registriert, insgesamt 73.917.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306644 Verkehrsunfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Fälle aus, was 3.38% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0.57% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926 Fälle, was 85.09% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 (4.42%) und auf Autobahnen 3369 (1.1%). Insgesamt gab es 369 Todesfälle, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








