Die Polizei stoppte berauschte Fahrer und zog Fahrzeuge mit Mängeln aus dem Verkehr. Kontrollen sollen Drogenunfälle reduzieren.
Verkehrskontrolle in Bad Boll

Ulm (ost)
Zwischen 13:00 Uhr und 19:00 Uhr errichtete die Polizei auf einem Parkplatz an der L1214 in Bad Boll eine Kontrollstelle. Die Polizeibeamten des Polizeipräsidiums Ulm konzentrierten sich dabei hauptsächlich auf Fahrer, die möglicherweise unter dem Einfluss von Drogen oder Alkohol standen. Sie wurden von Beamten des Polizeipräsidiums Einsatz unterstützt. Auch Polizeihundeführer waren vor Ort. Insgesamt wurden etwa 100 Fahrzeuge und rund 140 Personen kontrolliert. Bei neun Fahrern bestand der Verdacht auf Drogenkonsum. Sie durften nicht weiterfahren und mussten eine Blutprobe abgeben. Die Proben wurden direkt an der Kontrollstelle von einer Ärztin entnommen. Alle Fahrer erwarten nun Anzeigen. Ein 44-jähriger Kia-Fahrer muss mit mehreren Strafanzeigen rechnen. Die Beamten stellten fest, dass er nicht nur ohne Fahrerlaubnis unterwegs war, sondern auch Alkohol und Drogen konsumiert hatte. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von über einem Promille. Der Drogenvortest war positiv für Kokain und THC. Außerdem wurde ein Auto aus dem Verkehr gezogen, da es erhebliche technische Mängel aufwies. Der Fahrer wird ebenfalls angezeigt. Die intensiven Kontrollen sind Teil der polizeilichen Strategie, um die Anzahl der Drogenunfälle zu reduzieren. Die Polizei zieht bei den Kontrollen immer wieder betrunkene Fahrer aus dem Verkehr. Dies zeigt die Wichtigkeit der Kontrollen, die die Polizei auch in Zukunft fortsetzen wird.
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Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 40049 Fälle erfasst, während es 2023 nur noch 37873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 36787 auf 34877 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 32420 auf 30714, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen mit 26963 höher war als die der weiblichen Verdächtigen mit 3751. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 10727 auf 11419. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Drogenfälle in Deutschland mit 73917.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt








