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Verkehrskontrolle in Riedlingen

Ein Lkw-Fahrer wurde wegen abgefahrener Reifen und Handybenutzung angezeigt. Sicherheitsrisiko durch mangelnde Profiltiefe und Bußgeld bei Telefonnutzung.

Foto: unsplash

Ulm (ost)

Ein Streifenwagen der Polizei hielt den Fahrer eines Lastwagens gegen 9.45 Uhr im Uferweg an. Der Grund dafür war, dass der junge Mann während der Fahrt sein Mobiltelefon benutzt hatte. Dies ist nicht gestattet. Bei der Inspektion des VW Klein-Lkw stellten die Beamten fest, dass die Reifen an der Vorderachse abgefahren waren. Der Fahrer wird nun angezeigt. Auch der Besitzer des 3,5-Tonners wurde von der Polizei angezeigt. Der Fahrzeughalter hätte eine solche riskante Fahrt nicht erlauben dürfen. Die Polizei stellte außerdem einen Mängelbericht aus. Der Halter muss nun sicherstellen, dass sein Fahrzeug repariert wird und dies von einer autorisierten Stelle überprüfen lassen. Der Fahrer wurde für die abgenutzten Reifen mit einer Geldstrafe von 60 Euro und einem Punkt belegt. Zudem wird er wegen der Nutzung des Telefons während der Fahrt angezeigt. Der Halter des Lastwagens erhält wegen der Reifen eine Geldstrafe von 75 Euro und einen Punkt in Flensburg.

Reifen mit unzureichendem Profil stellen ein Sicherheitsrisiko dar. Das Profil der Reifen sorgt für ein sicheres Fahrverhalten des Fahrzeugs. Sowohl bei Sommer- als auch bei Winterreifen verschlechtert sich das Fahrverhalten erheblich, sobald die gesetzlich vorgeschriebene Profiltiefe unterschritten wird. Dadurch steigt auch das Unfallrisiko erheblich. Gemäß der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung, kurz StVZO, muss die Profiltiefe mindestens 1,6 Millimeter betragen.

Wer als Fahrer ein Handy benutzt, muss mit einer Geldstrafe von 100 Euro und einem Punkt im Zentralregister rechnen. Die Polizei fordert Fahrer dringend auf, das Telefon liegen zu lassen, auch wenn es klingelt. Bereits bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h bedeutet eine Sekunde Ablenkung eine Blindfahrt von 14 Metern. Weitere Tipps gibt die Polizei in Broschüren auf jeder Polizeidienststelle oder im Internet unter www.runtervomgas.de.

++++1361109 1365848(TH)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306.644 Verkehrsunfälle. Davon waren 33.630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10.355 Fälle aus, was 3,38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.733 Fällen verzeichnet, was 0,57% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260.926 Fälle, was 85,09% ausmacht. Innerorts gab es 25.663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3.369 Unfälle (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6.139 Schwerverletzte und 36.086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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