Ein 23-jähriger Fahrer wurde unter Drogeneinfluss und ohne Führerschein gestoppt, er musste zu Fuß seinen Heimweg antreten.
Verkehrskontrolle in Walldorf/Rhein-Neckar-Kreis

Walldorf (ost)
Am Samstag, den 06.06.2026, um etwa 17:17 Uhr sollte ein VW Golf in der Schwetzinger Straße in Walldorf von einer Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Wiesloch kontrolliert werden.
Der 23-jährige Fahrer versuchte, der Kontrolle zu entkommen, indem er in mehrere kleine Seitenstraßen abbog. Nach einer kurzen Verfolgungsjagd des Streifenwagens durch das Wohngebiet konnte der VW angehalten werden.
Bei der nachfolgenden Überprüfung stellten die Polizisten fest, dass der 23-jährige Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand und keine gültige Fahrerlaubnis besaß.
Dem Fahrer wurde im Polizeirevier Wiesloch eine Blutprobe entnommen. Nach Abschluss der Maßnahmen musste er zu Fuß seinen Heimweg antreten und sieht verschiedenen Strafanzeigen entgegen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Drogenraten in Baden-Württemberg zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 40.049 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 37.873 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 36.787 auf 34.877. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 32.420 auf 30.714 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 28.389 auf 26.963 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 4.031 auf 3.751 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg jedoch von 10.727 auf 11.419. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 40.049 | 37.873 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 36.787 | 34.877 |
| Anzahl der Verdächtigen | 32.420 | 30.714 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28.389 | 26.963 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 4.031 | 3.751 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 10.727 | 11.419 |
Quelle: Bundeskriminalamt








