Polizei entdeckt Drogenfahrer und Verstöße gegen Verkehrsregeln bei Kontrollen auf der Bundesstraße 14 in Wehstetten.
Verkehrskontrollen auf B14 bei Wehstetten

Wehstetten (ost)
Am Donnerstagmittag führten Polizeibeamte Verkehrskontrollen auf der Bundesstraße 14 bei Wehstetten durch und stellten mehrere Verstöße fest.
Zwischen 12:45 Uhr und 14:45 Uhr überprüften die Beamten etwa 50 Fahrzeuge. Dabei identifizierten sie einen 26-jährigen Autofahrer, der möglicherweise unter dem Einfluss von Drogen stand. Ein durchgeführter Drogenvortest reagierte positiv auf Cannabis und Kokain. Daher musste der Mann die Beamten zur ärztlichen Blutentnahme begleiten.
Zusätzlich registrierten die Polizisten bei ihren Kontrollen drei bedeutende und zwei geringfügige Ordnungswidrigkeiten. An einem Fahrzeug war die Windschutzscheibe beschädigt, wodurch sowohl der Fahrer als auch der Halter mit einem Bußgeld und einem Punkt in Flensburg rechnen müssen. Ein Fahrer nutzte während der Fahrt ein Mobiltelefon. Zwei Verkehrsteilnehmer waren nicht angeschnallt.
In diesem Kontext weist die Polizei darauf hin, dass ein Auto bei einer Geschwindigkeit von 50 Stundenkilometern bereits in einer Sekunde etwa 14 Meter zurücklegt, ohne dass der Fahrer die Straße im Blick hat. Dies kann schwerwiegende Konsequenzen haben. Personen, die im Auto nicht angeschnallt sind, erleiden oft schwere oder sogar lebensbedrohliche Verletzungen, da der Körper mit großer Wucht gegen das Fahrzeuginnere gedrückt wird. Studien der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) zeigen ein zehnmal höheres Risiko für tödliche Unfälle.
Aus diesem Grund wird die Polizei auch weiterhin sowohl angekündigte als auch unangekündigte Verkehrskontrollen durchführen, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Baden-Württemberg insgesamt 306.644 Verkehrsunfälle. Davon waren 33.630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10.355 Fälle aus, was 3,38% aller Unfälle ausmacht. 1.733 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,57% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260.926 Fälle, was 85,09% aller Unfälle ausmacht. Von den Unfällen ereigneten sich 25.663 innerorts (8,37%), 13.562 außerorts (4,42%) und 3.369 auf Autobahnen (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6.139 Schwerverletzte und 36.086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








