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Verkehrsunfälle auf A 659 bei Viernheim

Zwei Unfälle mit hohem Sachschaden und Verkehrsbehinderungen innerhalb weniger Stunden.

Foto: unsplash

Viernheim (ost)

Am Donnerstagmittag ereigneten sich auf der A 659 bei Viernheim zwei Verkehrsunfälle im Bereich einer Baustelle. Dabei entstand ein Gesamtsachschaden von mehreren zehntausend Euro. Eine Autofahrerin wurde verletzt.

Um 13:50 Uhr fuhr eine 22-jährige Renault-Fahrerin auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Mannheim. Der linke Fahrstreifen war aufgrund von Kanalarbeiten in Höhe einer Tankstelle gesperrt. Kurz vor der Sperrwand wechselte ein unbekannter Verkehrsteilnehmer vom linken auf den rechten Fahrstreifen. Die 22-Jährige reagierte zu spät, bremste stark ab, verlor die Kontrolle über ihr Fahrzeug und kollidierte mit der mobilen Sperrwand. Der Rettungsdienst brachte sie zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Der Sachschaden am Renault belief sich auf einen niedrigen fünfstelligen Eurobetrag. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden.

Während der Unfallaufnahme wurde die Hauptfahrbahn gesperrt und der Verkehr über den Standstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Hinweisschilder wiesen auf die geänderte Verkehrsführung hin.

Gegen 16 Uhr kam es im Bereich der Unfallstelle zu einem weiteren Zusammenstoß. Ein Autofahrer fuhr zunächst ordnungsgemäß über den Standstreifen, um die Unfallstelle zu passieren. Kurz nach der Sperrwand wechselte er jedoch zurück auf den rechten Fahrstreifen und beschleunigte stark. Dabei übersah er ein Reinigungsfahrzeug der Autobahnmeisterei, das gerade mit den Säuberungsarbeiten an der Unfallstelle beschäftigt war. Es kam zur Kollision. Zum Glück wurde niemand verletzt. Der entstandene Sachschaden belief sich auf mindestens 25.000 Euro.

Durch die beiden Unfälle kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und einer deutlichen Staubildung.

Die Polizei betont, dass Verkehrsteilnehmer im Bereich von Baustellen und Unfallstellen besonders aufmerksam fahren und die angeordnete Verkehrsführung unbedingt beachten müssen. Besonders beim Passieren von Einsatz- und Arbeitsstellen ist die Geschwindigkeit anzupassen und auf Fahrzeuge sowie Personen im unmittelbaren Gefahrenbereich zu achten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306.644 Unfälle. Davon waren 33.630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10.355 aus, was 3,38% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.733 Fällen registriert, was 0,57% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260.926, was 85,09% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 25.663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3.369 Unfälle (1,1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6.139 Schwerverletzte und 36.086 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 306.644
Unfälle mit Personenschaden 33.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 10.355
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.733
Übrige Sachschadensunfälle 260.926
Ortslage – innerorts 25.663
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.562
Ortslage – auf Autobahnen 3.369
Getötete 369
Schwerverletzte 6.139
Leichtverletzte 36.086

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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