Mehrere Verkehrsunfälle mit Verletzten und ein versuchter Wohnungseinbruch wurden gemeldet. Polizei bittet um Hinweise zur Aufklärung des Vorfalls.
Verkehrsunfälle und Einbruch in Landkreis Schwäbisch Hall

Aalen (ost)
Fichtenberg – Autounfall mit verletzter Person
Am Freitag, 17.07.2026 gegen 13:36 Uhr bog eine 39-jährige Autofahrerin von ihrem Grundstück in der Bahnhofstraße ab und übersah eine 32-jährige Pedelec-Fahrerin. Diese musste ihr Pedelec stark abbremsen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden, und überschlug sich dabei. Die Pedelec-Fahrerin verletzte sich an der Schulter und musste im Krankenhaus behandelt werden. Es entstand ein Sachschaden von 100 Euro am Pedelec.
Schwäbisch Hall – Autounfall mit leicht verletzter Person
Im Aschenhausweg fuhr am Freitag gegen 14:55 Uhr ein 62-jähriger Autofahrer aus seinem Grundstück und übersah dabei einen Radfahrer, der von rechts kam. Bei dem Zusammenstoß wurde der Radfahrer leicht verletzt.
Rot am See – Autounfall unter Alkoholeinfluss
Am Freitag gegen 14:50 Uhr prallte ein 59-jähriger Autofahrer im Seemühlenweg gegen einen Baum. Zum Zeitpunkt des Unfalls stand der Autofahrer unter Alkoholeinfluss. Die polizeilichen Untersuchungen dauern an.
Kirchberg an der Jagst – Autounfall mit leicht verletztem Radfahrer
Am Freitag fuhr ein 23-jähriger LKW-Fahrer rückwärts auf dem Weckelweiler Weg. Dabei übersah er einen Radfahrer, der ordnungsgemäß der Straße folgte. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, wich der Radfahrer dem LKW aus, stürzte jedoch und verletzte sich leicht.
Crailsheim – Versuchter Einbruch in eine Wohnung
Am Freitag zwischen 15:30 Uhr und 18:30 Uhr versuchte ein unbekannter Täter im Spitalgarten in ein Wohnhaus einzudringen. Ersten Erkenntnissen zufolge wurde der Täter vermutlich gestört und flüchtete in unbekannte Richtung. Personen, die verdächtige Beobachtungen in diesem Zeitraum gemacht haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Crailsheim unter der Rufnummer 07951-4800 zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Baden-Württemberg für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Baden-Württemberg stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 4508 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 5204 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 787 auf 826. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 676 auf 733, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen mit 653 deutlich höher war als die der weiblichen Verdächtigen mit 80. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 316 auf 432. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 4.508 | 5.204 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 787 | 826 |
| Anzahl der Verdächtigen | 676 | 733 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 589 | 653 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 87 | 80 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 316 | 432 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 306644 Verkehrsunfälle in Baden-Württemberg. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10.97% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 3.38% der Gesamtzahl aus, was 10355 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1733 Fällen oder 0.57% vertreten. Die übrigen Sachschadensunfälle machten den größten Anteil aus, nämlich 260926 Fälle oder 85.09%. Innerorts gab es 25663 Unfälle (8.37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4.42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1.1%). Insgesamt gab es 369 Getötete, 6139 Schwerverletzte und 36086 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)







