Sechs Fahrzeuge kollidierten auf der A8, 17 Personen leicht verletzt, 150.000 Euro Sachschaden, Verkehrsstörungen bis 13.30 Uhr.
Verkehrsunfall auf A8 bei Ulm-Jungingen

Ulm (ost)
Um etwa 11.15 Uhr fuhren die Fahrzeuge auf der A8 in Richtung München. Bei Kilometer 122, kurz nach der Ausfahrt Ulm-West, kollidierten insgesamt sechs Fahrzeuge.
Nach den ersten polizeilichen Informationen fuhr ein Auto auf ein anderes auf. Das Fahrzeug wurde nach rechts geschleudert und von einem Autotransporter erfasst. Der unmittelbar folgende Autofahrer musste bremsen, was zu einem weiteren Auffahrunfall mit drei Autos führte. Diese prallten dann gegen den Autotransporter.
Aufgrund der zunächst unklaren Situation rückten mehrere Rettungskräfte aus, darunter auch ein Hubschrauber. Zum Glück wurde niemand schwer verletzt. Insgesamt erlitten 17 Personen, darunter zwei Kinder im Alter von fünf und neun Jahren, leichte Verletzungen. Sie wurden alle zur Vorsicht in ein Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden an den sechs beteiligten Fahrzeugen belief sich auf rund 150.000 Euro. Alle fünf Autos, darunter zwei Opel, ein Mercedes, ein BMW Mini und ein Hyundai, mussten abgeschleppt werden, der Mercedes Autotransporter konnte weiterfahren.
Während der Unfallaufnahme mussten die beiden Fahrstreifen vollständig gesperrt werden, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte. Die Autobahnmeisterei leitete den Verkehr an der Ausfahrt Ulm-West von der Autobahn ab.
Um 13.30 Uhr war die Unfallstelle geräumt und der Verkehr konnte wieder fließen. Der Verkehrsdienst Mühlhausen hat den Unfall aufgenommen und untersucht nun den genauen Unfallhergang.
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Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Baden-Württemberg für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Baden-Württemberg im Jahr 2023 zeigt insgesamt 306644 Unfälle. Davon waren 33630 Unfälle mit Personenschaden, was 10,97% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 10355 Unfälle aus, was 3,38% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1733 Fällen registriert, was 0,57% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 260926, was 85,09% entspricht. Innerorts gab es 25663 Unfälle (8,37%), außerorts (ohne Autobahnen) 13562 Unfälle (4,42%) und auf Autobahnen 3369 Unfälle (1,1%). Die Anzahl der Getöteten betrug 369, Schwerverletzte 6139 und Leichtverletzte 36086.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 306.644 |
| Unfälle mit Personenschaden | 33.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 10.355 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.733 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 260.926 |
| Ortslage – innerorts | 25.663 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.562 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.369 |
| Getötete | 369 |
| Schwerverletzte | 6.139 |
| Leichtverletzte | 36.086 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








